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Aufregung bei Weltfußballer-Wahl! Messi ignoriert Lewandowski - CR7 springt FCB-Star zur Seite

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Von: Florian Schimak

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Robert Lewandowski bleibt auch 2021 Weltfußballer des Jahres - und das, obwohl sein ärgster Konkurrent Lionel Messi alles versucht hat.

München / Zürich - Robert Lewandowski* ist Weltfußballer des Jahres 2021, dies steht nun seit Montagabend fest - und war letztlich keine allzu große Überraschung. Der Angreifer des FC Bayern setzte sich bei der FIFA-Wahl, bei der die Nationaltrainer und Kapitäne sowie ausgewählte Journalisten und Fans abstimmen durften, gegen Lionel Messi (Paris Saint Germain) und Mohamed Salah vom FC Liverpool durch.

Eben dieser Messi hatte Lewy im vergangenen November noch den Ballon d‘Or entrissen, was bei viele Experten für Verwunderung sorgte. Nun hat der Argentinier offenbar alles versucht, dass er sich auch die nächste individuelle Trophäe schnappt. Denn bei der FIFA-Abstimmung zum Weltfußballer bekam Lewandowski von Messi keine einzige Stimme! Der 34-Jährige votierte stattdessen für seine PSG-Teamkollegen Kylian Mbappe und Neymar.

Robert Lewandowski: Lionel Messi ignoriert Weltfußballer - CR7 springt FCB-Star zur Seite

Immerhin konnte sich Lewandowski auf die Unterstützung von Bundestrainer Hansi Flick sowie DFB- und FCB-Kapitän Manuel Neuer verlassen. Flick stimmt für Lewy, Mo Salah und Mbappe. Teamkollege Neuer votierte ebenfalls für Salah, aber setzte N‘Golo Kanté (FC Chelsea) auf den dritten Platz.

Lewy, ganz der faire Sportsmann, votierte für Messi an zwei, hinter Jorginho (FC Chelsea) und vor Cristiano Ronaldo. Der Portugiese gab Lewandowski seine Stimme - während für den ewigen Konkurrenten Messi natürlich keine übrig blieb ...

FIFA-Weltfußballer-Wahl - Das Ergebnis

Lewandowski wird somit zum zweiten Mal in Folge als Weltfußballer geehrt. „Beide Momente sind unglaublich gut“, sagte der 33-Jährige bei der FIFA-Gala am Abend. Aus seinem Heimatland Polen gab es fast überschwängliche Reaktionen.

Die erneute Kür von Lewandowski zum Weltfußballer ist für Ministerpräsident Mateusz Morawiecki dabei offenbar eine Selbstverständlichkeit - trotz der Verhinderungsversuche von Konkurrent Messi. „Vermutlich hat niemand auch nur für eine Sekunde gedacht, dass es anders kommen könnte. Denn in Polen ist Robert jemand Außergewöhnliches. Er ist der größte Fußballer in der Geschichte unseres Landes“, schrieb der Regierungschef bei Facebook. (smk/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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