Ex-Münchner spricht auch über seine FC-Bayern-Zeit

Toni Kroos: Markus Lanz leistet sich peinliche Panne bei TV-Talk mit Fußball-Star - der reagiert schlagfertig

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Toni Kroos war zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz. 

Ex-Bayern-Star Toni Kroos war zu Gast bei Markus Lanz und hat sich dort zu seinem Leben als Fußballer, seine Zeit beim FC Bayern und Cristiano Ronaldo geäußert.

Hamburg - Toni Kroos ist zur Zeit in aller Munde. Der Mittelfeld-Star von Real Madrid hat einen Kinofilm über sein Leben drehen lassen und geht nun auf große Promo-Tour. Nun hat sich der Weltmeister von 2014 auch in der Talkshow von Markus Lanz gestellt und trat dort gemeinsam mit seinem Bruder Felix auf. Dabei wurden die Brüder natürlich auch auf die Bayern-Zeit von Toni angesprochen. 

Auf die Lanz-Frage, woher Kroos auch in einer schlechteren Phase seiner frühen Bayern-Jahre, in denen er weniger zum Einsatz kam, sein Selbstvertrauen genommen habe, antwortete der 29-Jährige: „Ich habe gefühlt und gemerkt, dass ich gut bin, etwas Besonderes hab. Vielleicht waren auch meine Ansprüche in der Zeit zu hoch, weil ich erst 18 und bei den Bayern war. Ich war der Meinung, dass ich unabhängig von meinem Alter verdient hätte zu spielen, weil ich schon damals ganz gute Leistungen gebracht hatte. Das wurde damals nicht von allen so gesehen und das ist auch okay.“

Toni Kroos und die Zeit beim FC Bayern: Es war nicht alles schlecht

Ihm selbst Mut zuzusprechen und zu sagen, er sei gut und er würde seine Chance nutzen, sobald er eine bekäme, sei in der Zeit damals „extrem wichtig“ für ihn gewesen. Kroos relativierte außerdem den „negativen Touch“, der seine Jahre beim FC Bayern manchmal ein wenig ins negative Licht stelle. „Ich habe auch in München schon eine sehr erfolgreiche Zeit gehabt, die Champions League gewonnen, bin dreifacher Meister und dreifacher Pokalsieger geworden, und mit 18 mal nicht zu spielen, gehört zu der Entwicklung eines Fußballers.“ Im Kinofilm wurde sich seitens der Familie noch deutlicher negativ geäußert. München sei ihm zu „schickimicki“ gewesen, so die Mutter von Toni. Wie die Mutter von Toni Kroos trat nun auch der Vater von Mats Hummels gegen den FCB nach. Vor allem die Chefs kriegen dabei ihr Fett weg. 

Kroos gab trotz der Relativierung erneut zu, seine Vertragsunterschrift während der zweiten Bayern-Zeit schnell bereut zu haben. „Es war nach einem Dreivierteljahr bei meiner zweiten Zeit in München und es war einfach so, dass Bayern mich haben wollte und ich das Gefühl hatte, dass ich besser geworden bin und es an der Zeit für einen Vertrag war.“ Darauf konnte man sich zwar einigen, aber Kroos habe das Gefühl gehabt, dass die letzte Überzeugung bei beiden Seiten gefehlt hätte. Es sei lediglich ein logischer Schritt gewesen, allerdings sei die Verlängerung „relativ kühl“ und ohne große Emotionen verlaufen. Übrigens hat sich kürzlich auch Uli Hoeneß über die Verhandlungen mit Kroos geäußert und dabei offenbart, welche Ansage er dem Mittelfeldspieler damals machte. 

Tattoos von Toni Kroos: Markus Lanz leistet sich peinlichen Fauxpas

Nach seiner Zeit beim FC Bayern kam der Schritt zum Weltverein Real Madrid. Dort lebte Kroos „Hecke an Hecke“ mit dem mehrfachen Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Dazu erzählte er, dass es des Öfteren laute Grillabende auf der anderen Seite der Hecke gegeben habe und von deutscher Seite schon mal ein „Ruhe da drüben!“ gekommen sei. 

Zum Abschluss des Interviews leistete sich Moderator Lanz dann noch einen peinlichen Fauxpas, als er Kroos auf seine tätowierten Arme ansprach: „Das da ist deine Tochter...“ Kroos nahm es belustigt. Er fuhr sich über den Arm und verbesserte: „Das ist mein Sohn, vielen Dank Markus.“ Dann zeigte er Lanz seine Tochter auf dem anderen Arm. Sehr zur Freude des lachenden Studiopublikums. 

Toni Kroos hat es ins Kino geschafft. Ein Star vom FC Bayern wird sich nun als TV-Sternchen versuchen. Dort soll es unter anderem um Superhelden gehen. 

Markus Lanz durfte am Dienstagabend auch den jungen deutschen Star-DJ Felix Jaehn interviewen. Doch auch dieses Gespräch verlief nicht so, wie er es sich erhofft hatte.

ta

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