Nächste Spielzeit

Mietvertrag in trockenen Tüchern, Planungen für nächste Spielzeit laufen

Ging keiner Rauferei aus dem Weg: Der Kasseler Jan Pantkowski (links), hier beim Faustkampf mit dem Frankfurter Felix Stokowski. Foto: Fischer

Kassel. Die Saison 2012/13 in der Eishockey-Oberliga ist Geschichte. Der Blick geht nicht länger zurück, sondern nach vorn. Denn seit dem Wochenende ist endlich der Mietvertrag in trockenen Tüchern. Damit steht fest, dass die Huskies nun in die Planungen für die nächste Spielzeit einsteigen können.

Mit den Spielern sind die Verantwortlichen in Gesprächen. Die Entscheidungen stehen aber noch aus. Fest steht nur, dass Manuel Klinge und Kyle Doyle in der kommenden Saison in der Fuldastadt aufs Eis gehen, bei Brad Snetsinger gilt der Verbleib als sicher, spielen die Huskies in der Zweiten Liga. Ein weiteres Jahr in der Oberliga reize ihn jedoch nicht, hatte er im Interview gegenüber unserer Zeitung gesagt. Er kann seinen Vertrag noch kündigen. Torhüter Benjamin Finkenrath hatte signalisiert, bleiben zu wollen.

Bestätigt ist der Wechsel von Jan Pantkowski . Der Verteidiger spielt in der nächsten Saison für den Oberligisten Königsborn. Bei den Huskies war der 20-Jährige Ergänzungsspieler, die meisten seiner 47 Partien (zwei Tore, acht Vorlagen) waren Kurzzeiteinsätze.

Huskies-Trainer Uli Egen muss derweil zweigleisig planen. Denn noch immer ist unklar, in welcher Liga die Huskies spielen werden. Sie haben sich termingerecht für die Oberliga West beworben, doch auch die Option Zweite Liga ist noch nicht vom Tisch.

Das nächste Sommertheater dürfte da jedoch programmiert sein, schließlich ist noch gar nich klar, welche Form und Zusammensetzung die zweithöchste Spielklasse haben wird. Die Mehrheit der aktuellen Zweitligisten hat sich für eine DEL II ausgesprochen, die GmbH wurde in der vergangenen Woche gegründet. Sie hat 17 Gesellschafter, einer davon ist die DEL. Die DEL II soll die ESBG ersetzen, die Gesellschaft, die derzeit den Spielbetrieb der Zweiten Liga organisiert. Das Problem: Der Deutsche Eishockey-Bund hat bereits angekündigt, eine DEL II nicht anzuerkennen.

In diesem Fall wäre die DEL II eine „Wilde Liga“, bekäme beispielsweise keine Schiedsrichter vom DEB, keine Spielerpässe. Noch ist offen, bis wann in dieser Frage eine Entscheidung fallen soll.

Auch wenn die Saison vorüber ist – es bleibt trotzdem spannend im Eishockey. (mis)

Quelle: HNA

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