Auch Durna und Schwechel fallen aus

Vor dem Gastspiel des KSV Hessen in Elversberg: Der Kader wird immer kleiner

Serkan Durna.
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Fällt aus: Serkan Durna.

Die aktuelle Tabelle der Fußball-Regionalliga Südwest täuscht: Die SV Elversberg, bei der der KSV Hessen Kassel morgen ab 14 Uhr zu Gast ist, steht derzeit nur auf Rang 13.

Kassel – Allerdings haben die Saarländer eine Partie weniger ausgetragen, da sie an der ersten DFB-Pokalrunde teilgenommen haben. Gegen Bundesligist Mainz 05 unterlag die Sportvereinigung erst im Elfmeterschießen.

Anschließend wurden auch die ersten beiden Ligaspiele gegen Offenbach und in Ulm verloren, die vergangenen beiden Partien dann aber gegen Koblenz und Hoffenheim II gewonnen. Und – da darf man sich eben nicht täuschen lassen – Offenbach sowie Ulm sind wohl neben Elversberg die größten Aufstiegsfavoriten.

Ganz nebenbei sind Offenbach und Ulm dann auch die nächsten Gegner des KSV. Aber zunächst steht die Partie im Saarland an. Auch in der vergangenen Saison waren die Löwen am 6. Spieltag in Elversberg zu Gast. Damals sorgte Lukas Iksal mit einem späten Treffer dafür, dass der KSV einen Punkt mit zurück nach Kassel nahm. Nach sechs Partien hatten die Löwen neun Punkte gesammelt. Bei einem Unentschieden wäre es in diesem Jahr einer weniger. Aber das Auftaktprogramm hatte es bislang auch in sich – und die drei kommenden Partien sind da keine Ausnahme.

„Das werden Spiele, in die wir als klarer Außenseiter gehen“, sagt KSV-Trainer Tobias Damm. „Aber wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen und an das anknüpfen, was wir gegen Stuttgart, Frankfurt und Homburg gezeigt haben, dann können wir auch in Elversberg punkten“, fügt er an. Gerade spielerisch hatten die Löwen zuletzt überzeugt, die Mannschaft zeigt eine Entwicklung. Damm sagt: „Das ist unser Ziel. Ich glaube, dass auch erfahrene Spieler etwas mitnehmen können, noch einen Schritt machen. Wir wollen einen geregelten Spielaufbau, sind aber auch in der Kage, mal einen langen Ball zu spielen.“

Personell wird die Lage allerdings nicht besser, eher noch schlechter. „Es sieht bescheiden aus“, sagt Damm. Ohnehin fehlen in Tim Brandner, Kevin Nennhuber, Alexander Mißbach, Leonardo Zornio, Marco Dawid und Steven Rakk einige wichtige Akteure. Zuletzt mussten auch Nils Stendera und Paul Stegmann passen. Ob einer von beiden morgen wieder dabei sein kann, ist laut Damm noch unklar. Mit Serkan Durna und Brian Schwechel hat er nun die nächsten beiden Ausfälle zu verkraften. Beide sind krank, müssen Antibiotika nehmen und fehlen dem KSV. Auch Maximilian Zunkers Einsatz ist krankheitsbedingt fraglich.

Was also nicht täuscht, ist der Blick auf die Verletztenliste des KSV. Immerhin: Damm, der am Mittwoch beim Benefizspiel selbst auf dem Platz stand, hatte einen Tag danach nur etwas Muskelkater. (Maximilian Bülau)

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