1. Werra-Rundschau
  2. Sport
  3. KSV Hessen Kassel

Nach 0:0 des KSV Hessen in Aalen: Jetzt Platz sieben festhalten

Erstellt:

Von: Maximilian Bülau

Kommentare

Maximilian Zunker.
Schon wieder zu Null gespielt: KSV-Torhüter Maximilian Zunker. © Imago/Eibner

Platz sechs wird es in dieser Saison nicht mehr für den KSV Hessen Kassel. Das steht seit dem 0:0 am Samstag beim VfR Aalen in der Fußball-Regionalliga Südwest fest.

Kassel/Aalen – Auch wenn der FC Homburg am letzten Spieltag am kommenden Wochenende gegen den so gut wie feststehenden Meister SV Elversberg verliert, können die Löwen bei einem Sieg zuhause gegen den FC Gießen nicht mehr vorbeiziehen. Sollte der KSV gegen Gießen einen Zähler holen, dann stünde fast sicher fest, dass er die Saison auf Rang sieben beendet.

Die Löwen haben im Vergleich zu den Verfolgern aus Balingen und Bahlingen das deutlich bessere Torverhältnis. Warum das so ist, war auch in Aalen wieder erkennbar: Die Defensive stand abermals sicher, der KSV stellt die fünftbeste Abwehr der Liga. Da fällt es dann auch nicht so ins Gewicht, dass 43 eigene Treffer in der Südwest-Staffel nur Durchschnitt sind. 13 Mal hieß es: zu Null – ein sehr guter Wert. Fünf Mal hielt Nicolas Gröteke seinen Kasten sauber, sieben Mal tat das Maximilian Zunker nach der Verletzung von Torhüterkollege Gröteke.

„Vorn waren wir zu unpräzise. Da ist es umso wichtiger, dass wir zu Null gespielt haben. Wir haben es wieder gut verteidigt, Aalen allerdings auch“, sagte KSV-Trainer Tobias Damm nach dem letzten Auswärtsspiel der Saison. Es sei eine Partie ohne Großchancen gewesen, das Unentschieden am Ende gerecht, meinte der 38-Jährige. Ziel sei es nun eben, Rang sieben zu sichern.

Dafür müsste der KSV am kommenden Samstag gegen den feststehenden Absteiger aus Mittelhessen eben mindestens einen Zähler holen. Seit dem Wochenende ist nun klar, dass Gießen das einzige Team aus Hessen sein wird, das den Gang in die Oberliga antreten muss. Da der FSV Frankfurt einen Zähler gegen Elversberg holte, haben die Südhessen wegen des deutlich besseren Torverhältnisses im Vergleich zu Großaspach (3:1 gegen Ulm) den Klassenerhalt gesichert. Die Entscheidungen in der Südwest-Staffel sind wohl gefallen. Denn mit Großaspach und Koblenz treffen am kommenden Samstag zwar zwei Teams aufeinander, die nur drei Zähler trennt. Doch die SG müsste mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen. Ein mehr als schwieriges Unterfangen.

Und doch ist es die einzige Partie, die noch etwas Spannung birgt. Die Löwen wollen ihrerseits die Saison natürlich mit einem Heimsieg und anschließender Feier im Stadion ausklingen lassen. Nicht mit dabei sein wird dann der Kasseler Nejmeddin Daghfous, der zuletzt für Gießen aktiv war. Der 35-Jährige wurde vor zwei Wochen aus dem Kader geworfen. Nun wurde öffentlich, dass sein Vertrag zum 30. April aufgelöst worden ist. (Maximilian Bülau)

Auch interessant

Kommentare