Sonntag ab 14 Uhr

Und das nächste Spitzenteam: KSV Hessen trifft auf den SSV Ulm

Brian Schwechel.
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Ist wieder fit: Brian Schwechel kehrt in den Kader des KSV Hessen zurück.

Der Nächste, bitte. Oder besser gesagt: Das Nächste, bitte. Das nächste Spitzenteam nämlich. Am Sonntag tritt Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel nach den Partien gegen die SV Elversberg und Kickers Offenbach (beide 0:0) gegen den SSV Ulm an.

Kassel – Sieben Partien haben die Löwen bislang absolviert – fünf davon gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die anderen beiden Gegner – Homburg und FSV Frankfurt – sind zudem Mannschaften, die am Ende auch eher nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Es war also ein knackiges Auftaktprogramm für den KSV.

Vor diesem Hintergrund sind Platz zehn und neun Punkte für das Team von Trainer Tobias Damm sicherlich alles andere als eine Enttäuschung. Zumal die Löwen nur auswärts in Großaspach deutlicher unterlegen waren. Die Niederlage in Frankfurt war unnötig, vermeidbar, der KSV sogar das bessere Team. Siege gegen Stuttgart II und Homburg, Remis gegen Steinbach, Elversberg und zuletzt eben Offenbach – das kann sich durchaus sehen lassen. Damm schätzt den kommenden Gegner Ulm in etwa auf einem Niveau wie Elversberg und Offenbach ein. „Wobei klar zu erkennen ist, dass sie in der Offensive brutal effektiv sind“, ordnet er ein.

Von einer Entspannung der Personallage zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben. Aber immerhin werden Serkan Durna und Brian Schwechel – zuletzt wegen Grippe ausgefallen – am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Zudem hat sich gegen Offenbach am Dienstag kein Spieler verletzt. „Nur bei Hendrik Starostzik ist noch nicht ganz klar, ob er spielen kann. Aber es sieht gut aus“, sagt Damm. Der Innenverteidiger hatte gegen Elversberg wegen muskulärer Probleme pausiert, am Dienstag beim 0:0 dann wieder eine starke Leistung gezeigt.

Die Ulmer haben sich im Sommer noch einmal prominent verstärkt, verpflichteten beispielsweise Nicolas Wähling von Zweitligist Regensburg, der schon drei Treffer erzielte in dieser Saison. Auch Tobias Rühle und Adrian Beck waren bereits dreimal erfolgreich. Nach dem Abgang von Felix Higl nach Osnabrück ist die Offensive der Spatzen sehr ausgeglichen besetzt. (Maximilian Bülau)

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