9,1 Kilometer - und das fast immer bergauf

13. Gobertlauf von Hitzelrode nach Neuerode: Auch Timo Pippart ist dabei

In herausragender Verfassung: Timo Pippart aus Breitau, der beim Ironman in Frankfurt überragte. Foto: privat/nh

Begeisterte Läufer schnüren am Samstag, 20. Juli, wieder ihre Schuhe zum traditionellen Gobertlauf. 9,1 km führt die Strecke weitestgehend bergauf von Hitzelrode nach Neuerode.

Eschwege – Wenn Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill am 20. Juli um 10 Uhr den Startschuss am DGH in Hitzelrode abfeuert, dann schickt er die Läuferschar zum nun schon 13. Mal auf die Strecke nach Neuerode. Seit 2007 richtet der SV Hessische Schweiz mit der fachgerechten Unterstützung vom Ski-Club Meißner den sogenannten Gobertlauf aus.

Zuletzt haben mehr und mehr die Läuferinnen und Läufer aus dem benachbarten Thüringen den Wettlauf bestimmt. Aber diesmal wird sich ein Ausnahmeathlet aus dem Werra-Meißner-Kreis dagegenstemmen. Timo Pippart, der jüngst beim Triathlon in Frankfurt über die lange Strecke für Furore gesorgt hat, will nach eigenen Angaben beim Gobertlauf an den Start gehen. „In meinem Programm der nächsten Wochen habe ich die Teilnahme fest verankert, ich hoffe, dass nichts dazwischenkommt“, so Pippart beim WR-Gespräch.

Er wird im Falle des Starts dem Eisenacher Vorjahressieger Stefan Zimmermann den Kampf ansagen. Bei den Frauen gewann Anna Seise aus Mühlhausen und den Hans-Giller-Pokal für Dreierteams, die allerdings nicht in der Leichtathletik aktiv sein dürfen, konnte im Vorjahr das Team Eichsfeld bereits zum zweiten Mal in Folge gewinnen. Auch da bleibt die Hoffnung, dass die Fußballer der SG FSA eine Mannschaft stellen. „Wir wollen es versuchen“, sagt Dauerläufer Dominik König am Rande des Fußballturnieres in Niederhone. Er baut auf die Unterstützung von Dauerläufer Nico Marquardt und Torjäger Lucas Harbich. Das Trio hat bereits 2015 den Hans-Giller-Wanderpokal mit nach Frieda genommen.

Anspruchsvolle Strecke führt stets bergauf

Die 9,1 Kilometer lange Strecke zum Dorf der Klippenfüchse wird von anerkannten Laufspezialisten „als sehr anspruchsvoll“ bezeichnet. Von Hitzelrode aus geht es permanent hinauf zum Wolfstisch, der neben Pferdeloch und Salzfrau zu den drei wunderschönen Aussichtspunkten zählt, die oberhalb der Hessischen Schweiz gelegen sind. Auf die Teilnehmer wartet der Aufstieg von 323 Metern in Hitzelrode bis auf 511 Meter, ehe dann der stetige Abstieg nach Neuerode zu bewältigen ist. In Neuerode werden die Läuferinnen und Läufer von Moderator Uwe Küllmer, der betreuenden Feuerwehr um Bernhard Mensing sowie von der Zeitmessung, die wieder in den bewährten Händen vom Ski-Club Meißner um den Vorsitzenden Peter Eberhardt liegt, erwartet.

Anmeldungen sind am Starttag bis 9.30 Uhr möglich, das Startgeld beträgt 4,50 Euro (U 20 zahlt drei Euro) und für den Transport von Kleidungsstücken nach Neuerode wird gesorgt.

Im Ziel warten auf alle Teilnehmer Urkunden und auf die Sieger in der Kategorie Frauen- und Männer Pokale. Beim Teamwettbewerb handelt es sich allerdings um einen Wanderpokal des früheren Meinharder Bürgermeisters.

Von Harald Triller

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