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Aufstiegschancen: SG K/H/D verzichtet auf Pokal-Halbfinale gegen den SV Adler

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Von: Maurice Morth

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Kilian Krug und der SV Adler Weidenhausen ziehen kampflos ins Pokalfinale ein.
Kilian Krug und der SV Adler Weidenhausen ziehen kampflos ins Pokalfinale ein. © Maurice Morth

Fußball-Kreispokal: Aus dem Halbfinalkracher zwischen der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und dem SV Adler Weidenhausen wird in dieser Woche nichts.

Eschwege – Es sollte im Halbfinale des Fußball-Kreispokals in dieser Woche das große Duell werden: Doch aus dem Aufeinandertreffen zwischen dem Verbandsliga-Meister SV Adler Weidenhausen und dem Gruppenliga-Spitzenreiter SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach am morgigen Donnerstagabend wird nichts.

Denn angesichts des möglichen Aufstiegs in die Verbandsliga zogen die Witzenhäuser Vorstädter sich am Pfingstmontag relativ kurzfristig aus dem Kreispokalgeschehen zurück.

„Wir haben nun eine einmalige Aufstiegschance“

„Das Finale wurde auf den 15. Juni terminiert und konnte aufgrund von Vorgaben des Hessischen Fußball-Verbandes und aus organisatorischen Gründen nicht mehr verlegt werden“, sagt der SG-Vorsitzende Fritz Werner.

Hätte die Mannschaft am vergangenen Samstag gegen den FSV Wolfhagen nur Unentschieden gespielt und damit kaum noch Chancen auf den Titel gehabt, hätte man die Partie gegen den SVA am Donnerstag auch bestritten.

„Durch den Sieg haben wir nun aber eine einmalige Chance mit drei Punkten beim OSC Vellmar II am Sonntag aufzusteigen. Der Trainer und die Spieler wollen das. Es bestand auch aus Verletzungsgründen für uns keine Möglichkeit, noch irgendwie eine andere Mannschaft zu stellen“, so Werner, der betont, dass man das Halbfinal-Heimspiel sowohl aufgrund des Vorjahres-Finalsieges als auch im Hinblick auf die zu erwartenden Zuschauereinnahmen gerne gegen Weidenhausen gespielt hätte.

SV Adler Weidenhausen will das Double

Der Kontrahent sieht die Entscheidung derweil gelassen: „Ich kann es nachvollziehen, weil die Situation besonders ist. Wir freuen uns auf Frieda und wollen nach den letzten zwei Finalniederlagen unbedingt das Double holen“, so SVA-Teammanager Stefan Stederoth.

Wer der Finalgegner wird entscheidet sich am morgigen Donnerstagabend (9. Juni, 18:30 Uhr). In Unterrieden treffen dann der Kreisoberligist SG Werratal und der Gruppenligist SV Reichensachsen aufeinander.

(Maurice Morth)

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