Badminton

Bezirksoberligist Schwebda hat gegen Spitzenreiter Kassel an der Sensation geschnuppert

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Konzentriert: David Rathgeber (links) und Peter Eberhardt vom TV Schwebda erwarten den gegnerischen Aufschlag. 

Schwebda. Acht Spiele, sechs Niederlagen: Die Badminton-Spieler des TV Schwebda kommen in dieser Bezirksoberliga-Saison einfach nicht ins Rollen. Im Heimspiel gegen den Spitzenreiter BV Kassel zeigte die Mannschaft um David Rathgeber eine ansprechende Leistung, jedoch gab es beim 2:6 erneut nichts zu holen.

Der gute Start

Starker Auftakt des Schlusslichts. Als Alexander Göke im ersten Herren-Einzel eine tadellose Leistung zeigte und seinen Gegner Jannik Hübner förmlich niederkämpfte, zeigte die Anzeigetafel bereits den zweiten Punkt aufseiten der Gastgeber an.

Vor Göke, der den ersten Durchgang hauchdünn mit 22:24 abgab, dann aber zweimal klar die Oberhand behielt, wurde bereits das zweite Herren-Doppel gewonnen.

Das Duo David Rathgeber/Peter Eberhardt verlor zwar den ersten Satz nach dreimaligem Gleichstand 18:21, drehte den Spieß dann jedoch um und setzte sich in einem packenden Spiel mit 21:18 und 21:19 durch. Mit diesen beiden Erfolgen wurde dem Gast aus Kassel gezeigt, dass die Punkte in Schwebda hart erkämpft werden müssen.


Der Knackpunkt

Nach dem 2:2 dann der Knackpunkt des Spiels. Lisa Jacob gewann den zweiten Satz des packenden Damen-Einzels 21:18 gegen Stephanie Janas und glich damit dieses wegweisende Spiel aus, das die Führung des TSV hätte bedeuten können. Lagen beide im dritten Satz beim 12:12 gleichauf, steigerte sich Janas in der Folge, dominierte die Partie und erkämpfte ihrem Team den dritten Punkt und besiegte Jacob 21:13. Dramatisch wurde es im zweiten Herren-Einzel, als David Rathgeber im dritten Satz einen 4:9-Rückstand in eine 20:17-Führung verwandelte und drei Matchbälle hatte, wähnte der TV den dritten Punkt schon auf seiner Seite, doch Gegner Abdullah Feizi siegte letztlich 23:21.

Als parallel das gemischte Doppel Siegel/Jacob 0:2 verlor, stand es 5:2 für Kassel - die Entscheidung. Schwebda hätte 4:3 führen können, doch nach der klaren Niederlage von Peter Eberhardt gegen Armend Berbatovci war die sechste Saisonpleite besiegelt, die jedoch zu hoch ausfiel.


Der Saisonverlauf

Bitter für Schwebda, dass die starke Leistung gegen den Tabellenführer nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde. Denn diese hätte den vierten oder bei einem Sieg sogar den fünften Punkt bedeutet und die Chance gewahrt, am Saisonende nicht auf dem letzten Platz zu stehen. Nach dem guten Start mit drei Punkten aus zwei Spielen folgten zuletzt sechs Niederlagen.

Für Schwebda spielten: (von links) Lisa Jatho, Alexander Göke, Lisa Jacob, Mario Siegel, Elena Gier, Peter Eberhardt und David Rathgeber. Foto: privat

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