Bilanz Fußball-Kreisliga A: FSA will den direkten Wiederaufstieg in die Kreisoberliga schaffen

Bester Torschütze: Lucas Harbich (FSA, 20 Treffer). Foto: nh

Eschwege. Absteiger SG Frieda/Schwebda/Aue und Rot-Weiß Fürstenhagen sind zum Jahreswechsel die heißesten Anwärter auf die Meisterschaft und den Relegationsrang in der Fußball-A-Liga.

Die Verfolger müssen schon auf eine Schwächeperiode des Topduos hoffen, um noch einmal in den Titelkampf einzugreifen. Am Tabellenende wird es ganz schwer für Aufsteiger FC Eschwege, um dem direkten Wiederabstieg zu entgehen, der Kampf gegen die Abstiegsrelegation dürfte ein Dreikampf zwischen den zweiten Vertretungen der SV 07 Eschwege, des TSV Waldkappel und dem TSV Wichmannshausen werden. Spannung ist daher sowohl ganz oben als auch im Keller der Kreisliga-A-Tabelle geboten.

Allgemein

102 Partien sind bisher absolviert, in denen 478 Treffer erzielt wurden. Das entspricht einem Schnitt von 4,68 Toren pro Partie. 270 Tore erzielten die Gastgeber, 208 die Gäste. Die Partien Reichensachsen II gegen SV 07 Eschwege, Hasselbach gegen Reichensachsen II und Hasselbach gegen Eschwege 07 II wurden am grünen Tisch entschieden wegen Nichtantretens der Gäste.

Durchschnittlich sechs Tore bekamen die Zuschauer in den Spielen des FC Eschwege und der SG Kammerbach/Hitzerode zu sehen, 3,43 fielen in den Spielen der SG Frankershs./Germerode. 54 Heimsiege, 37 Auswärtssiege und zwölf Unentschieden sind bisher zu vermelden. 21-mal blieben die Gastgeber ohne Torerfolg, nur 18-mal die Gäste.

Weiße Weste

Sieben Spiele ohne Gegentor sind der Rekordwert der Liga in diesem Jahr bis zur Winterpause. Gehalten wird dieser von RW Fürstenhagen, fünfmal stand am Ende die Null in Eschenstruth. Noch kein Spiel ohne Gegentor ist dem FC Eschwege, Abterode/Eltmannshausen und Wichmannshausen II gelungen.

Nur dem Tabellendritten Kammerbach/Hitzerode ist es bisher gelungen, in jedem Spiel einen eigenen Torerfolg zu bejubeln. Gleich fünfmal ohne eigenen Treffer blieben die SV 07 Eschwege II, Frankershausen/Germerode, Waldkappel II und die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach II.

Fairness

Neun Mannschaften sind noch ohne Rote Karte im bisherigen Saisonverlauf geblieben. Genau wie im vergangenen Jahr ist allein die SG Frankershausen/Germerode zudem auch ohne Gelb-Rote-Karte geblieben, dennoch liegt die Mannschaft nur auf Platz zwei der Fairnesstabelle.

Geschuldet ist dies der Tatsache, dass Schlusslicht FC Eschwege neben einer Roten Karte lediglich zwölfmal den gelben Karton gezeigt bekam, was den Dietemännern zum Jahreswechsel den Titel als fairstes Team der Kreisliga A einbrachte.

Am Ende der Fairnesstabelle befinden sich Spitzenreiter FSA (36/1/0) und der VfB Rommerode (33/2/0.).

Torschützen

156 verschiedene Torschützen vermeldet die Fußball-Kreisliga A, sieben Spieler weisen eine zweistellige Trefferquote auf. Führender in der Torschützenliste ist Lucas Harbich von Spitzenreiter FSA mit 20 Toren. Ihm folgt Patrick Rattmann (TSV Waldkappel II) mit 15 Treffern, vor Reinhold Gaber (RWF), Dominik Lückert (Kamm./Hitz.) mit zwölf Treffern.

65 trugen sich bislang einmal in die Torschützenliste ein. Die meisten verschiedenen Torschützen hat wie im vergangenen Jahr zur Winterpause der FC Großalmerode II zu verzeichnen. 17 verschiedene Spieler trafen für die Tonstädter. (sk)

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