Fußball-Kreisoberliga: 4:2-Sieg im Topspiel gegen Großalmerode

Maurice Burdzik lässt den SV Adler II jubeln

Der Dank gebührt dem Dreifach-Torschützen: Michael Friedrich (links) jubelt zusammen mit Adler II-Kapitän Maurice Burdzik über dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0, dem dieser zwei weitere folgen ließ. Foto: Lea Hüther

Schwach begonnen, schlussendlich aber verdient gewonnen hat Fußball-Kreisoberligist SV Adler Weidenhausen II im Topspiel gegen den seit vier Partien ungeschlagenen FC Großalmerode. 

VON LEA HÜTHER

Zum Mann des Spiels avancierte dabei Adler-Kapitän Maurice Burdzik, der beim 4:2 (3:0)-Heimsieg gleich dreimal traf.

Zunächst aber stellten die Großalmeröder auch an diesem Sonntagnachmittag einmal mehr unter Beweis, warum sie sich zuvor mit einer derartigen Erfolgsserie unter die Top drei der Liga spielten. Angetrieben vom in den Anfangsminuten kaum zu haltenden Marc Zimmermann lieferten die Gäste einige Kostproben ihrer Qualitäten im Spiel nach vorne ab, profitierten allerdings auch von der Schläfrigkeit der Adlerträger, die bei den Großchancen von Sebastian Becker (2.), Danny Nickel (4.) und Ray Vogel (15.) nur Statistenrollen innehatten. Erst ein Weckruf von Trainer Alexander Henke zeigte Wirkung bei der Heimelf, die im Anschluss das Heft des Handelns in die Hand nahm und mit der ersten nennenswerten Chance mit 1:0 in Führung ging: Nach Balleroberung im Mittelfeld ging es blitzschnell, zu schnell für die Gäste-Defensive, die Rechtsaußen Yannick Herwig nach herausragendem Zuspiel von Jerome Kirschner völlig aus den Augen verlor. Herwig umkurvte FCG-Keeper Daniel Gude und schob mühelos ein (17.). Es folgte die wohl stärkste Phase der Weidenhäuser, in der neben Torjäger Jerome Kirschner (21./37.) auch Lennard Mischka (30.) und Vincent Heine (39.) weitere Treffer auf dem Fuß hatten. Diese waren schlussendlich SVA-Kapitän Maurice Burdzik vorbehalten, der nach feinem Alleingang (24.) und nach erneutem Kirschner-Traumpass (41.) noch vor der Pause auf 3:0 stellte. Entlastungsangriffe der Gäste? Fehlanzeige.

Denn für ernsthafte Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgte die spielstarke Offensivreihe der Großalmeröder erst wieder nach dem Seitenwechsel, als Ray Vogel eine scharfe Hereingabe vom linken Flügel mittels Seitfallzieher zum 3:1-Anschlusstreffer in den Winkel zimmerte (55.). Die Freude darüber währte jedoch gerade einmal eine Minute. Dann nämlich war erneut Burdzik zur Stelle und traf nach schon verloren geglaubtem Zweikampf Kirschners aus dem Rückraum zum 4:1 (56.). Sowohl Guido Bickert (67.) als auch Henrik Renke und Yannick Herwig (69.) verpassten anschließend die Vorentscheidung, ehe FCG-Torjäger Danny Nickel mit seinem achten Saisontor nochmals Spannung aufkommen ließ (73.)

Diese verflachte aber alsbald, nachdem sich vor allem die Gäste in der Schlussphase ausschließ darauf besannen, Schiedsrichterentscheidungen zu kritisieren und sich darüber hinaus von den fraglos unnötigen Provokationen einger Weidenhäuser Anhänger anstacheln ließen. Zwei Platzverweise nach jeweils Gelb-Roter Karte für Sebastian Becker (76.) und Kamil Marcin Rycka (88.) waren die Folge. Gegen ebenfalls völlig indisponierte Gastgeber hatte Nickel dazwischen gar den erneuten Anschluss auf dem Fuß (88.), vergab jedoch kläglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare