Weidenhausen gegen Lichtenau: Der Auftakt zu einer neuen Rivalität

Vier Gründe, warum dem AKE-Pokalfinale schon jetzt entgegengefiebert wird

Könnten sich am kommenden Samstag in Waldkappel packende Duelle liefern: Weidenhausens offensiver Flügelspieler Jan Gerbig (linkes Foto) und Lichtenaus Alexander Dietz (rechtes Foto, weißes Trikot). Fotos: Nico Beck/Moritz Becker

 Mit dem SV Adler Weidenhausen und dem Lichtenauer FV treffen am Samstag (17 Uhr) die beiden einzigen Verbandsliga-Fußballteams aus dem Werra-Meißner-Kreis aufeinander.

VON NICO BECK

Wir nennen vier Gründe, weshalb diesem Spiel schon jetzt entgegengefiebert wird.

1. Weil es endlich wieder ein umkämpftes Spitzenspiel zweier Kreisteams gibt. Nach dem beispiellosen Absturz der SV 07 Eschwege aus der Verbandsliga in die Kreisliga C zog der SV Adler einsam seine Kreise an der Kreisspitze. Nun gesellt sich Lichtenau hinzu – und will schnellstmöglich die Nummer eins werden. Das Pokalfinale könnte der Auftakt einer neuen, sportlich brisanten Rivalität mit großer Strahlkraft werden. Im vergangenen Jahr konnte kein Kreisteam dem Adler gefährlich werden, da der Sprung von der Gruppenliga zur Verbandsklasse deutlich zu groß ist.

2. Weil dem Sieger eine große Belohnung winkt. Ist für den Sieger nicht nur eine schicke Trophäe, sondern vor allem das Ticket für den Hessenpokal der Saison 2020/21. Und wie erstrebenswert dieses ist, das bewiesen Weidenhausen und die SV 07 Eschwege in den vergangenen Jahren, als Spiele vor über 1000 Zuschauern gegen Hochkaräter wie die Profis von Wehen Wiesbaden, Dreieich, Hessen Kassel oder Steinbach Haiger ausgetragen wurden. In diesen Begegnungen betrieben die heimischen Vereine großartige Eigenwerbung – und besserten zudem dank dieser Mehreinnahmen das Vereinskonto auf.

3. Weil es eine wegweisende Partie vor dem Start und den beiden Duellen in der Verbandsliga wird. Kreisfußballwart Holger Franke freut sich auf die Begegnung in Waldkappel. „Das Duell dieser beiden Mannschaften ist ein Leckerbissen für jeden Fußballfan.“ Weidenhausens Trainer Maikel Buchenau spricht mit Blick auf das Finale von einem „besonderen Spiel, das beide Mannschaften natürlich unbedingt gewinnen wollen“, Lichtenaus Coach Rafal Klajnszmit freut sich auf „ein Spiel auf Augenhöhe“ und LFV-Hauptsponsor Gerhard Klapp spricht von einer „absoluten Standortbestimmung“. Klar, dass ein solcher Test unmittelbar vor den ersten Ligaspielen am 5. September auch deshalb um jeden Preis gewonnen werden will.

4. Weil Zuschauer live dabei sein können, ohne auf dem Sportplatz zu sein. Der Liveticker der Werra-Rundschau macht's möglich. Die technischen Voraussetzungen hierfür werden derzeit mit dem gastgebenden TSV Waldkappel geprüft, voraussichtlich werden alle Höhepunkte dieses Finalspiels im Internet auf der Website der Werra-Rundschau (www.werra-rundschau.de) auch allen Fans zu Hause oder unterwegs zugänglich gemacht. Weitere Informationen dazu werden nach der finalen Prüfung erfolgen.

Sie wollen dabei sein? Dann müssen Sie sich beim TSV Waldkappel anmelden und mit etwas Glück erhalten Sie eine der begehrten Karten. 

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