Ebel hat das Hinspiel entschieden: Handball-Landesligist Wanfried empfängt HSG Wesertal

Matchwinner: Johannes Ebel (links). Foto: Lisa Susebach/nh

Wanfried. Es läuft beim VfL Wanfried, der mit zwei Siegen aus zwei Rückrundenspielen der Handball-Landesliga perfekt ins Jahr 2019 gestartet ist. Im ersten Heimspiel der zweiten Saisonhälfte empfängt der Tabellenvierte am Samstag (18 Uhr) in eigener Halle den Aufsteiger HSG Westertal (13.). Eine Vorschau in Zahlen:

1 Treffer im Hinspiel dieser beiden Mannschaften hat den Unterschied ausgemacht. Nämlich der von Wanfrieds Johannes Ebel unmittelbar vor dem Ablaufen der Spielzeit. Mit seinem sechsten Tor markierte er den 29:28-Auswärtssieg. Dieses Ergebnis zeigt, dass Vorsicht geboten ist im Rückspiel.

3 Mannschaften werden am Saisonende voraussichtlich absteigen – stand jetzt ist Wesertal dabei. Der Gast gewann nur vier seiner 16 Saisonpartien und steht an vorletzter Stelle. Jedoch ist das rettende Ufer nur zwei Punkte entfernt, was einem mehr gewonnenen Spiel entspricht. Mit dem Abstieg hat der VfL Wanfried seit dem Aufstieg vor rund drei Jahren nichts zu tun.

4 Siege aus den vergangenen fünf Ligaspielen – so lautet die eindrucksvolle Bilanz des VfL Wanfried, der sich so auf den vierten Tabellenplatz vorkämpfte und derzeit nur so vor Selbstvertrauen strotzt. Ganz anders sieht es bei Wesertal aus. Viermal wurde in Folge verloren. Das letzte der bisherigen vier Erfolgserlebnisse gelang am 1. Dezember beim 27:24 in Rotenburg.

7 Tore erzielte Wesertals bester Werfer, Maximilian Simon, durchschnittlich in den vergangenen fünf Ligaspielen. Der Rückraumschütze ist der an Zahlen belegbar beste Akteur seiner Mannschaft, der auch im Hinspiel acht Tore erzielte.

9 Punkte trennen beide Mannschaften in der Tabelle voneinander. Die HSG, die sich aus den Handballabteilungen der Vereine MTV Vernawahlshausen und SC Bodenfelde, vormals SG Vernawahlshausen/Bodenfelde, sowie TuSpo 04 Oedelsheim und TSV Gieselwerder, vormals HSG Oberweser zusammensetzt, steht mit 9:23 Zählern tief im Keller.

15 Torerfolge sind Wanfieds bestem Werfer, Vladimir Djuric, beim Auswärtssieg vergangenes Wochenende in Hünfeld gelungen. Trotz dieses Topwerts lobte Trainer Stefan Schröder die Stabilität des Teams – insbesondere nach den beiden Roten Karten während des Spiels: „Die Mannschaft hat sich zurückgekämpft, obwohl uns zwei Stützen gefehlt haben.“

100 Zuschauer der HSG Wesertal sind im Mai beim entscheidenden Relegationsrückspiel in fremder Halle dabei gewesen, als die HSG Landeck/Hauneck besiegt und die Rückkehr in die Landesliga perfekt gemach wurde. Sechs Jahre wartete die HSG zuvor auf diesen Tag.

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