Ein Händchen für die Topteams: SV 07 Eschwege gegen Tabellenführer Neuhof

Sind heiß auf das Spiel gegen Primus Neuhof: Eschweges bester Angreifer Mathias Tadeis Gambetta (links/elf Tore) und Marius Jung, der nach Sperre wieder ins Team zurückkehrt. Foto: Nico Beck

Eschwege. Die SV 07 Eschwege hat in dieser Saison ein Händchen für die Top-Teams der Fußball-Verbandsliga. Das zeigen die bisherigen Ergebnisse gegen eben diese. Deswegen geht das Team keineswegs als Außenseiter und mit jeder Menge Motivation in das Heimspiel am Sonntag ab 14.30 Uhr gegen den jetzigen Tabellenführer SV Neuhof.

Los ging der kleine Mythos mit dem 2:1-Erfolg gleich im zweiten Saisonspiel gegen den Titelfavoriten Nummer eins, Barockstadt Fulda-Lehnerz II. In der Woche darauf gewann 07 mit dem gleichen Ergebnis auswärts bei Neuhof. Nur Anfang September in Sandershausen (Dritter) zog Eschwege gegen eins der Teams auf den Plätzen eins bis vier den Kürzeren – hauchdünn mit 0:1, von Personalsorgen geplagt. Am Tag der Deutschen Einheit bezwang die SV dann auch noch auf eigenem Platz Absteiger Steinbach (Rang zwei).

Wie ist das möglich, dass die Kreisstädter, momentan Fünfter mit 31 Zählern und sechs Punkten Rückstand auf die Spitze, gerade gegen solche Teams eine so auffallend gute Bilanz haben? „Wie schon in den anderen Begegnungen finden wir es toll, den Tabellenführer zu Gast zu haben. Da kommt die Motivation von ganz alleine. Die Spieler sind heiß ohne Ende, das zeigt sich bereits in der Vorbereitung“, sagt 07-Trainer Rafal Klajnszmit. Im Spiel setzt sich das dann fort. „Jeder Mann gibt alles und ist von Anfang bis Ende zu 100 Prozent konzentriert“, so der Coach.

Und genau das ist auch der Schlüssel zum Erfolg gegen Top-Teams. „Einen Fehler darfst du dir nicht erlauben. Klar: Neuhof kann mit seiner Klasse auch ein Tor erzielen, wenn wir keine Schwäche zeigen. Aber auf jeden Fall dürfen wir dem Gegner keinen Treffer schenken und müssen hinten erst mal sicher stehen“, erzählt Klajnszmit. Das wird dieses Mal ein kleines bisschen schwerer, fehlt doch der zuletzt so souveräne Stamm-Innenverteidiger Dada Gadea Baringo nach Gelb-Roter Karte in der Vorwoche. Entweder rückt Adrian Droszczak vom Flügel auf seine Stammposition nach hinten oder Patrick Jäger bekommt seine Chance. Bei ersterer Variante wäre der wieder spielberechtigte Marius Jung eine Option für die rechte Außenbahn.

„Wir besitzen die Qualität, um solche Mannschaften zu schlagen. Das haben wir in dieser Saison bewiesen und wollen auch Sonntag zeigen, dass wir nicht schlechter sind – auch wenn das schwierig und die Tagesform entscheidend wird. Wenn ein Sieg herausspringt, wäre das großartig“, sagt Rafal Klajnszmit.

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