Handball-Landesliga: Trainer Jürgen Saur hofft, dass ETSV-Team die Handbremse löst

Endlich das Potenzial abrufen

Hat sich im Rückraum stark verbessert: Simon Gogolla hat sich im ETSV-Team zu einer festen Größe entwickelt. Foto: Carl-Heinz Greim

Eschwege. Die Landesliga-Handballer vom ETSV sind ohne Punkte Träger der roten Laterne und wollen am Sonntagabend den nächsten Versuch starten, um endlich etwas Zählbares auf die Habenseite zu bringen. Bei Zwehren/Kassel wird das aber schwer, wie auch schon zum Rückrundenauftakt gegen Ost/Mosheim, als die Dietemänner eine Heimschlappe mit 20 Toren Unterschied einstecken mussten.

Zwehren-ETSV. „Die Jungs müssen endlich die Handbremse lösen, die viel zu fest angezogen ist. Leider rufen meine Spieler ihre wahres Leistungspotenzial nicht ab“, haderte Jürgen Saur nach der 14. Niederlage im 14. Spiel. In Sachen Einstellung muss sich seiner Meinung nach einiges ändern, nur dann kann nach 60 Minuten ein Sieg stehen.

Personell ist die Situation weiter bescheiden. „Neben unseren beiden Langzeitverletzten Klaus Stephan und Julius Hohmann haben sich jetzt auch noch Leo Böhlert und Torwart Tobias Gleim im Lazarett angemeldet, und beruflich bedingt werden Pascal Gebhardt und Florian Sinseder fehlen“, beklagt ETSV-Sprecher Thomas Rode. Er gibt weiter zu verstehen, dass auch Sebastian Vogeler gänzlich passen muss, weil er Arbeit und Sport nicht mehr unter einen Hut bekommt.

So sind die Vorzeichen nicht gerade erbaulich vor dem Auftritt beim Tabellenzehnten, wo der frühere Wanfrieder Nico Stingel aktiv ist. Wie immer setzt der ESV einen Fanbus ein, der am Sonntag um 15.15 Uhr an der Stadthalle abfährt. Anmeldungen nimmt Ilona Ceh unter der Rufnummer 2 23 75 entgegen.

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