Bei Aufstieg in die Gruppenliga

Das HNU-Endspiel könnte Auswirkungen bis zur B-Liga haben

Torjäger: Lukas Wetterau (links) und seine SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund steigen womöglich schon bei einem Remis gegen Edertal auf. Ein Sieg reicht in jedem Fall. Foto: Heinz/nh

Eschwege. Viele Fußballer, Vereinsfunktionäre und Fans schauen heute Abend ganz gespannt nach Edertal und drücken der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund die Daumen. 

Das Abschneiden des Kreisoberliga-Vizemeisters im letzten Spiel der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga hat Auswirkungen auf Vereine aus dem Kreisgebiet. Los geht das Auswärtsspiel gegen Eintracht Edertal um 19 Uhr. Das Ergebnis lesen Sie nach Spielschluss im Internet auf unserer Website.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Warum ist dieses Fußballspiel heute so entscheidend?

Für die SG HNU geht es im Duell des Ersten gegen den Zweiten der neu gebildeten Relegationstabelle um den Aufstieg in die Gruppenliga. Es ist ein Endspiel, der Sieger hat es in jedem Fall geschafft. Jedoch ist von Platz eins – die ersten beiden Ränge berechtigen zum Aufstieg – bis Platz fünf alles offen. Viele Fans fiebern heute mit HNU mit.

Warum hat das Abschneiden der SG HNU Auswirkungen auf die Kreisligen?

„Hier geht es um die Sollstärken der einzelnen Spielklassen“, sagt Horst Schott, der Kreiswart des Fußballkreises Werra-Meißner. „Steigt HNU auf, dann fehlt ein Team in der Kreisoberliga und die Fixzahl 15 wird unterschritten. Und hier gibt es dann die Regel, die besagt, dass die Klasse in diesem Fall mit den Relegationsteilnehmern aufgefüllt wird.“ Das hätte laut Schott Auswirkungen bis zur Kreisliga B.

Welche Vereine sind betroffen?

Gelingt HNU der Aufstieg, dann würde die SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund in der Kreisoberliga bleiben. P/S hatte in der Relegation gegen Fürstenhagen verloren. Da die SG dann nicht in die A-Liga rutschen würde, bliebe die SV 07 Eschwege II in der A-Klasse. „Eschwege würde die Kreisliga A halten und dann hätten wir eine Kreisliga B mit 14 Mannschaften. Aber da wir für diese Klasse keine Fixzahl an Teams haben, wäre das kein Problem“, sagt Schott im Gespräch mit der WR.

Wieso steigt denn auch der Zweite in die Gruppenliga auf?

Das liegt an den jüngsten Ergebnissen der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga. Am Samstag schaffte der Vizemeister der Gruppenliga Gruppe 2, der Tuspo Grebenstein, den Aufstieg in die Verbandsliga. Damit wäre bei jetzigem Stand die Sollstärke von 16 Mannschaften in der Gruppenliga unterschritten, sodass laut Schott, der sich mit Klassenleiter Horst Riemenschneider austauschte, auch hier der Relegationsteilnehmer die Klasse auffüllt.

Was passiert, wenn HNU nicht aufsteigt?

Dann bleibt alles wie gehabt und die Ergebnisse der Relegation treten in Kraft. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.