Spielbeginn um 19 Uhr auf der Torwiese

Den neuen Meister ärgern: Eschwege 07 spielt heute Abend gegen den Hünfelder SV

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Kehrt in die Mannschaft zurück: Oscar Sanchez Gorris, der auf unserem Foto am Torwart des KSV Hessen Kassel II vorbeizieht, wird gegen Hünfeld wohl ebenso dabei sein wie die zuletzt fehlenden Eser Kazak und Marius Jung.

Eschwege. Fußball-Verbandsligist Eschwege (9.) ist in einer starker Form, alle Spieler sind wieder mit an Bord und heute Abend ab 19 Uhr gastiert niemand geringeres als der frisch gebackene Meister Hünfeld auf der Torwiese in der Kreisstadt – eine gute Partie ist also fast garantiert.

„Seit sechs Wochen spielen wir immer zweimal pro Woche, das geht schon an die Substanz“, gesteht 07-Trainer Rafal Klajnszmit. Deswegen habe er auch Verständnis dafür gehabt, dass sein Team zwischenzeitlich mal nicht so ganz so gute Spiele gezeigt habe. Die letzten beiden Auswärtsbegegnungen (5:0 in Mengsberg und 2:0 in Rothwesten) entschieden die Dietemänner aber klar für sich und traten sehr souverän auf.

„Was uns ausgezeichnet hat zuletzt, ist, dass die ganze Mannschaft – nicht nur Viererkette und Sechser – gut defensiv gegen den Ball gearbeitet hat“, freut sich Klajnszmit. So hat Eschwege den Gegnern das Leben schwer gemacht und will dies auch gegen Hünfeld an den Tag legen. „Was wir aber ganz klar verbessern müssen, ist die Chancenverwertung. Denn so viele Gelegenheiten wie zuletzt werden wir gegen Hünfeld nicht bekommen. Da rächt es sich, wenn wir klare Möglichkeiten auslassen“, meint der Coach.

Eser Kazak und Marius Jung stehen wieder zur Verfügung, auch Oscar Sanchez Gorris kann voraussichtlich spielen. Sie sind die letzten Rückkehrer aus einem vor ein paar Tagen noch viel größeren Lazarett. „Der Dauerzustand der Englischen Wochen ist natürlich nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Schön, dass wir im Spiel gegen den Meister aus dem Vollen schöpfen können. Ein paar meiner Jungs sind noch minimal angeschlagen, aber das war es dann auch“, berichtet Klajnszmit.

Vor dem Anpfiff wird Eschwege den Hünfeldern zum Titel gratulieren. „Aber mehr Freundlichkeiten gibt es nicht. Wir wollen den Aufsteiger ärgern und im Bestfall daheim gewinnen“, gibt sich Trainer Klajnszmit kämpferisch. Seine Mannschaft könnte mit einem Sieg den Vorsprung auf Neuhof (Neunter) auf drei Punkte vergrößern und wäre auch bis auf zwei Zähler an CSC 03 Kassel (Siebter) und dem SC Willingen (Sechster) dran. Zum Kreisrivalen Weidenhausen würden dann noch vier Punkte fehlen.

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