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Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock Samstag beim Ironman Lanzarote gefordert

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Von: Maurice Morth

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Vor allem auf dem Rad ist beim Ironman auf Lanzarote für Philipp Mock einiges an Höhenmetern zu absolvieren.
Vor allem auf dem Rad ist beim Ironman auf Lanzarote für Philipp Mock einiges an Höhenmetern zu absolvieren. © Philipp Mock

Für den Eschweger Profi-Triathleten wird es ernst: Am Samstag geht Philipp Mock beim Ironman auf Lanzarote an den Start.

Eschwege/Lanzarote – „Ich habe wahrscheinlich noch keine Vorbereitung gehabt, die aus sportlicher Sicht so konstant gut verlaufen ist“, sagt der Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock am Montag zuversichtlich kurz vor seinem Abflug gen Lanzarote.

Auf der spanischen Kanareninsel vor der Küste Westafrikas steht für den 34-Jährigen am kommenden Samstag das erste große Saisonhighlight an: 180 Kilometer auf dem Rad, 42,2 Kilometer zu Fuß und 3,8 Kilometer im Wasser sind bei der 30. Ausgabe des dortigen Ironmans zu absolvieren.

Im Februar weilte Mock, der bereits in sein fünftes Jahr als Profi geht, auf Gran Canaria, ehe er mit seinem neuen Team „Omni-Biotec-Power“ vor einigen Wochen schon einen ersten Abstecher nach Lanzarote machte.

„Das lief alles hundertprozentig. Körperlich bin ich wirklich gut drauf. Nun gilt es bis zum Start am Samstag fit zu bleiben, bei dem Coronavirus und dem Flug weiß man ja nie so richtig“, so Mock.

Wehwehchen aus 2021

Im vergangenen Jahr hatte Mock vor allem beim Ironman in Frankfurt am Main zu kämpfen. Seine rechte Seite machte beim Laufen muskulär zu und hinderte ihn daran, seine Top-Leistung abzurufen. „Ich werde mich bei einem Bekannten am Donnerstag auf Lanzarote noch einmal durchchecken lassen, um mit der nötigen Vorspannung am Samstag am Start zu stehen“, sagt der Eschweger.

Ob das Problem wirklich beseitigt sei, sehe er aber erst im Laufe des Samstags: „Ich habe versucht, es durch das Training so gut wie es geht abzustellen. Es ist aber ein Ironman, ob die Beschwerden wiederkommen werden, wird sich erst im Wettkampf wirklich zeigen.“

Einen letzten Praxistest absolvierte der 34-Jährige vor rund zwei Wochen beim Kananonenbahnlauf im benachbarten thüringischen Lengenfeld unterm Stein. „Es war schön, so eine kleine lokale Veranstaltung zu unterstützen. Einen Halbmarathon bin ich noch nie zuvor so schnell gelaufen wie dort“, so Philipp Mock.

Die Ziele auf Lanzarote

Hört man dem leidenschaftlichen Profi-Triathleten zu, spürt man förmlich, wie groß die Vorfreude auf den Start am Samstag auf der vulkanisch geprägten Insel ist. „Ich habe richtig Bock und es wird Zeit, den ersten echten Wettkampf zu absolvieren. Auch dafür, um sich für die harte Arbeit der vergangenen Monate zu belohnen“, sagt er.

Er gehe sehr befreit an den Wettkampf heran und wolle seine guten Trainingswerte nun auch beim Ironman auf die Strecke bringen.

„Im Starterfeld sind in diesem Jahr nicht die absoluten Top-Namen mit dabei. An einem absolut guten Tag ist für mich alles möglich. Ich peile aber erst einmal eine Top-Ten-Platzierung an, denn auf der Insel kenne ich eigentlich jeden Meter – genau wie die Umgebung rund um Eschwege“, ist er durchaus optimistisch.

Nichtsdestotrotz könne einen aber auch ein schlechter Tag trotz guter Vorbereitung aus der Bahn werfen. Erst zuletzt bei der Weltmeisterschaft habe man gesehen, dass wirklich alles passieren könne.

(Maurice Morth)

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