Mit der Hessenauswahl ID - Fußballer spielen für die Palm Strikers und die SG FSA

Deutscher Meister: Florian Franke und Dominik König sind ganz oben angekommen

Stark am Ball: Dominik König zählt zu den Leistungsträgern der Hessenauswahl ID. Foto: Florian Künemund

Dominik König aus Frieda und Florian Franke aus Waldkappel haben ihrem Fußballerleben die Krone aufgesetzt. Die beiden Werraland-Sportler sind Deutscher Meister geworden.

Saarbrücken – Dominik König aus Frieda und Florian Franke aus Waldkappel haben ihrem Fußballerleben die Krone aufgesetzt. Die beiden Werraland-Sportler sind mit der Hessenauswahl ID (Intellektuelle Beeinträchtigung) des Hessischen Behinderten- und Reha-Sportverbandes (HBRS) Deutscher Meister geworden.

„Dominik und Florian setzen seit Jahren Maßstäbe bei den Fußballern mit intellektueller Beeinträchtigung. Wir alle freuen uns sehr für die beiden, dass sie jetzt ihr großes Ziel erreicht haben. Deutscher Meister wird man nicht einfach so, da steckt viel harte Arbeit dahinter. Die Jungs haben sich selbst belohnt - und das haben sie sich mehr als verdient“, gratuliert Gerd Hoßbach, Vorstandsvorsitzender des Sozialunternehmens Werraland.

Florian Franke, der für die Palm Strikers Eschwege spielt, und Dominik, der als „Friedscher Jung“ natürlich für die Farben der SG FSA aufläuft, sind seit Jahren fester Bestandteil der HBRS-Hessenauswahl ID. Nach zwei Finalniederlagen war es dieses Mal bei den Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken soweit: In der Vorrunde ließen die Hessen gegen Angstgegner und Rekordmeister Nordrhein-Westfalen (1:0) einen 6:0-Kantersieg gegen Bayern und ein 4:0 gegen Brandenburg folgen. Nachdem sich Franke, König und Co. im Halbfinale gegen starke Niedersachsen mit 3:0 durchsetzten, wartete im Finale das Team aus Sachsen-Anhalt. Obwohl man schnell mit 0:1 durch einen Elfmeter in Rückstand geriet, ließ sich die Hessenauswahl nicht von ihrem Weg abbringen, spielte ruhig weiter und gewann am Ende 2:1.

„Der Jubel bei uns kannte keine Grenzen, wir sind alle überglücklich“, so Florian Franke. Und Dominik König sagte nur: „Wahnsinn, das ist so schön, ich kann es kaum fassen.“ Diesen Triumph zu realisieren, dafür brauchten beide eine Weile. Aber die Zeit konnten sich die beiden locker nehmen, denn Deutscher Meister wird man schließlich nicht jeden Tag. red

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