Verantwortliche hoffen vor allem auf gutes Wetter

Fragen und Antworten zum Motocross-Spektakel am 19. und 20. August in Sontra

Atemberaubend: Dieses Foto, das den Eindruck einer Foto-Montage erweckt, zeigt, wie rasant es zugeht beim Motrocross. Packende Überholmanöver und vor allem die waghalsigen Sprünge sorgen für Nervenkitzel. Archivfoto: Greim

Sontra. Es geht wieder rund auf dem Husarenring in Sontra. Am Wochenende, 19. und 20. August, richtet der MSC Waldkappel-Breitau sein traditionelles Renn-Spektakel aus. „Wir hoffen nur, dass das Wetter mitspielt“, sagt Organisator Peter Überschär.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Veranstaltung.

Warum hoffen die Veranstalter so sehr auf gutes Wetter?

Der Wettergott zeichnete sich in den vergangenen Jahren nicht als Fan der heimischen Motocross-Szene aus. Im Vorjahr wurden fast alle Rennen wegen des schlechten Wetters abgesagt. Auch schon in den beiden Jahren davor fielen weite Teile der Veranstaltung ins Wasser. „Die Sturzgefahr war einfach zu groß. Es war total schade“, sagte der MSC-Chef im Juli 2016. Täglich schaut er auf die Wettervorhersagen für die Tage der kommenden Veranstaltung. „Auch wenn die noch nicht so aussagekräftig sind. Aber wir hoffen so sehr, dass es endlich mal nicht regnet.“

Worauf können sich die Zuschauer freuen?

Auf zwei Tage Motorsport vom Feinsten. „Hier sind richtige Top-Fahrer am Start. Auch darüber hinaus ist der Sport mit seiner Geschwindigkeit, den spektakulären Sprüngen und der Kraft, mit der die Maschinen kontrolliert werden müssen, einfach einzigartig“, so Überschär.

Gibt es Veränderungen zum Vorjahr?

Ja, einerseits haben die Veranstalter aus den Wetter-Pleiten der vergangenen Jahre gelernt. „Beim Präparieren der Strecke warten wir jetzt bis drei, vier Tage vor dem Start, um auf den Matsch bei Regen reagieren zu können“, sagt Überschär. Andererseits wurde auch eine neue Rennserie mit ins Programm aufgenommen: der Oldies-Seitenwagen-Cup. „Da sind Ein- und Zweizylinder-Maschinen dabei, die zwischen 30 und 40 Jahre alt sind“, sagt Überschär. Darunter auch namhafte Fahrer wie Dietmar Schmidt, die beim Veteranen-Cup starten. „Der war schon Vize-Weltmeister im Motocross.“

Welches sind denn die Höhepunkte?

Wie in jedem Jahr richtet sich das Hauptaugenmerk auf die Crème de la Crème: die Masters-Fahrer. In dieser qualitativ am besten besetzten Klasse am Sonntag wird richtig Gas gegeben. Überschär nennt aber auch die Nachwuchsklassen, bei denen hervorragender Sport geboten wird und die Strecken erfahrungsgemäß sehr gut besucht sind.

Wann fällt das erste Gatter zum Rennstart?

Das Training beginnt am Samstag, 19. August, um acht Uhr, die ersten Rennläufe um 13.30 Uhr. Abends folgt dann die After-Race-Party. Am Sonntag wird ebenfalls ab acht Uhr trainiert, die Rennen laufen dann ab 13 Uhr.

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