Fußball-Verbandsligist Eschwege empfängt Tabellenzweiten aus Johannesberg

Wollen wieder für ordentlich Torgefahr sorgen: Die Spieler der SV 07 Eschwege (blaue Trikots) streben gegen den Tabellenzweiten Johannesberg trotz Personalsorgen einen Heimsieg an. Foto: Beck

Eschwege. Die SV 07 Eschwege empfängt am Samstag um 17 Uhr den Tabellenzweiten aus Johannesberg als Fünfter zu einem kleinen Topspiel in der Fußball-Verbandsliga. Der Haken: Die Dietemänner sind arg ersatzgeschwächt.

Fragen und Antworten vor dem Anpfiff:

Was ist denn los im Lager der Gastgeber?

Für die kommt es momentan knüppeldick. Sperren und Verletzungen sorgen für erhebliche Personalprobleme. Und es fehlen nicht irgendwelche Spieler, sondern Stammkräfte. Danny Göhler, David Dreyer, Alexander Bazzone, Stephan Montag, Simon Huhn, Mariusz Gogol und Patryk Nouri stehen nicht zur Verfügung.

Oha. Es wird wohl eine Klatsche geben gegen den starken Tabellenzweiten. Oder?

Mit Sicherheit nicht. Denn die SV 07 Eschwege hat in dieser Saison schon mehrfach bewiesen, dass sie in schwierigen Situationen mit mannschaftlicher Geschlossenheit und taktischer Cleverness als Triumphator das Feld verlassen kann. Nicht umsonst ist sie Fünfter punktgleich mit Hünfeld auf Platz vier und nur drei Zähler hinter dem Kreisrivalen Weidenhausen, der Rang drei bekleidet, allerdings ein Spiel mehr bestritten hat. „Auch wenn es personell nicht gut aussieht, sind wir stark genug, um Johannesberg zu schlagen. Die elf Spieler, die ich auf den Platz schicke, werden alles geben. Natürlich sind mentale Verfassung und die passende Tagesform wichtig sein“, sagt 07-Trainer Rafal Klajnszmit. Er sieht die Chancen in etwa 50 zu 50 Prozent.

Wie stark ist der Gegner denn einzuschätzen?

Der ist sehr ernst zu nehmen. Das weiß auch Klajnszmit. „Platz zwei als Aufsteiger spricht Bände“, meint er. Einschätzen kann er Johannesberg aber schlecht, da er das Team nicht kennt. In Weidenhausen hat die SG am ersten Spieltag gewonnen – so wie auch in sechs anderen Spielen. Nur ein Remis und eine Niederlage stehen bislang zu Buche. Johannesberg steht nur einen Punkt hinter Primus Sand, und zwar mit einer bestrittenen Partie weniger. „Trotzdem wollen wir natürlich zu Hause gewinnen, uns nicht verstecken und das Spiel machen“, so Klajnszmit.

Wie wird Eschwege taktisch auftreten?

Wie gehabt will der Übungsleiter seine Elf in einem klassischen 4-4-2-System aufs Feld schicken. Er ersetzt die ausfallenden Akteure positionsbezogen. „Es hat sich bewährt, mit Mathias Tadeis Gambetta und Oscar Sanchez Gorris als Doppelsturm zu spielen. Die sorgen ordentlich für Unruhe und werden dies auch gegen Johannesberg tun“, sagt Klajnszmit.

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