Fußball: Teamkollegen gehen in Kreisoberliga aufeinander los

Das sagen die Vereine nach dem Prügel-Eklat um den Lichtenauer FV

Henrik Stöber vom TSV Waldkappel.

Waldkappel - Der Prügel-Eklat um Fußball-Kreisoberligist Lichtenau erregt die Gemüter. Teamkollegen sind am Freitag aufeinander losgegangen. Jetzt drohen Konsequenzen.

In Waldkappel flogen am Freitagabend im Kreisoberliga-Duell zwischen dem heimischen TSV und dem Lichtenauer FV die Fäuste. Unmittelbar beteiligt waren drei Akteure der Gäste, die nach gegenseitigen Beleidigungen richtig aneinander gerieten und sich heftig attackierten. Nach einer Unterbrechung und drei verhängten Roten Karten ließ der Unparteiische Sören Wollrath die Partie mit nur noch acht Lichtenauer Kickern auf dem Rasen weiterlaufen. Das Spiel, das geriet jedoch nur noch zur Nebensache.

„So etwas Schlimmes habe ich überhaupt noch nicht erlebt“, sagte TSV-Sprecher Henrik Stöber nach den skandalösen Vorfällen innerhalb der Gästeelf. Zunächst hatten sich LFV-Neuzugang Galin und Mannschaftskamerad Musa Corbu gegenseitig beleidigt. In den Streit schaltete sich dann noch Haris Corbu ein, der mit seinem Bruder den Mitspieler attackierte, ehe die anderen Lichtenauer Spieler die Streithähne auseinander brachten. Auch Lichtenaus sportlicher Leiter Erkan Kilci war richtig sauer auf seine drei Akteure. „Ich kann mich beim Gegner und den Zuschauern für diesen Vorfall nur entschuldigen. So etwas hat auf einem Fußballplatz überhaupt nichts zu suchen“, sage Kilci. Außerdem kündigte er interne Konsequenzen für die betroffenen Kicker an. Mitte der zweiten Halbzeit lag der LFV mit noch elf Spielern nach zwei Treffern von Galin (15./47.) mit 2:0 in Führung und musste die abschließenden 25 Minuten mit acht Akteuren auskommen. Aber auch gegen das arg dezimierte und sich bravourös zur Wehr setzende Gästeteam fanden die Hausherren kein Mittel, den Abwehrriegel zu durchbrechen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare