Auffälligkeiten des Fußball-Wochenendes

Erneute Vaterfreuden bei der SG HNU, Katerstimmung bei A-Liga-Clubs

Spielten bei HNU von Beginn an: die Brüder Niklas (links) und Janik Wittich. Foto: Heinz

Eschwege – Viel war los auf den Fußballplätzen im Werra-Meißner-Kreis am Wochenende. Das sind unsere Auffälligkeiten:

VON NICO BECK

An der Spitze

Im Stile eines Spitzenclubs präsentierte sich die SG Kleinalmerode./Hundelshausen/Dohrenbach in den bisherigen fünf Partien. Am Sonntag wurde schon wieder gewonnen. 3:0 gegen Heiligenrode. Der fünfte Sieg im fünften Spiel, für den mit David Dreyer, Alexander Bazzone und Florian Baldauf auch drei Ex-Eschweger maßgeblichen Anteil tragen. Als einzige Mannschaft der Liga gab die SG noch keinen Punkt ab. In dieser Form ruft die Verbandsliga.

Siegreiche Brüder

Erfolgreiche Brüderpaare im Fußball gibt es in der Region en masse. Sogar Trios sorgen für Furore. In der Kreisoberliga ist nun ein weiteres Duo dazugekommen. Die Brüder Janik (22) und Niklas Wittich (18) standen erstmals in einem Kreisoberliga-Pflichtspiel von Beginn an für die SG HNU auf dem Platz. Janik sprach vor dem Spiel mit seinem Bruder, um ihm wichtige Abläufe zu erläutern. Auf dem Platz lieferten beide eine tadellose Leistung ab beim 3:2-Sieg gegen den TSV Wichmannshausen. Laut den Verantwortlichen verdiente sich Janik Bestnoten – aber auch Niklas überzeugte. Wohl dem, der solche Brüder im Team hat.  mhz

Nächste Vaterfreuden

Und noch mal geht es um die SG HNU. Nun um die „Dritte“ in der C-Liga. Und ja, erneut geht es um eines der drei bestimmenden Themen dieses Teams, die sich zuletzt auf Siege, Tore von Michael Rabe und Spieler, die trotz der Geburt eines Kindes auflaufen, beliefen. Beim 1:6 bei Werratal II kassierte HNU III zwar die erste Pleite im dritten Spiel, die anderen beiden Themen wurden aber erneut bestätigt. Rabe markierte zwar nur den Ehrentreffer, die Stimmung erlitt dennoch keinen Schiffbruch. Denn Maximilian Siebert wurde kurz zuvor Vater, wollte es sich aber nicht nehmen lassen, zu spielen. „Es ist schon wieder passiert“, so der Kommentar von Mitspieler Rabe – vor gut zwei Wochen spielte mit Matthias Diegel schon ein Akteur kurz nach der Geburt des eigenen Kindes. Herzlichen Glückwunsch!

Katerstimmung

O weh, wenn ich auf diesen Auftakt seh. Bei einigen Clubs läuft noch nichts zusammen. Vor allem nicht beim SC Germerode, der SG Kammerbach/Berkatal und dem TSV Netra. Alle drei verpatzten den Start wie es nur geht, Germerode zog nach einer Klatsche zum Auftakt der C-Liga die „Zweite“ zurück, die „Erste“ steht nach der 1:2-Niederlage nunmehr nach drei Spielen und 1:14 Toren auf dem letzten Rang der A-Liga. Keine leichte Aufgabe für Trainer Peter Schinköth.

Auch bei Frank Hüges SG Kammerbach/Berkatal läuft es in der Kreisliga A im Moment alles andere als rund. Wurde am Freitag im Pokal noch gewonnen (siehe nächste Seite), folgte am Sonntag die dritte Pleite im dritten Spiel. Als Vorjahresdritter, der als klarer Titelkandidat startete. Immerhin gewann die „Zweite“ 4:2 in Hebenshausen. Ein erster Lichtblick. Auch beim TSV Netra, der nach der Auflösung der SG Netra/Rambach erstmals wieder allein unterwegs ist, ist die Bilanz auch ausbaufähig. Zwei Mannschaften, vier Spiele, null Punkte und 3:23 Tore. Es kann nur besser werden.

Belohnter Kampfgeist

Der Kampfgeist des Kreisoberliga-Aufsteigers Abterode/Eltmannshausen wurde belohnt beim Spiel gegen die SG Meißner. Trotz klaren 1:3-Rückstands wurde sich nie aufgegeben und weiter nach vorn gespielt. Nach Marcel Röhrs 3:3 (77.) sorgte Philipp Schülbe für das Happy End und den 4:3-Sieg (90.).

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