Handball-Bezirksoberliga: Zum Auftakt der Rückrunde ist Spitzenreiter Hainzell/Großenlüder zu Gast

Gipfeltreffen beim VfL Wanfried

Mit Erfahrung der Mannschaft helfen: Stefan Schröder, der hier mit großem Durchsetzungsvermögen agiert, ist im Spitzenspiel gegen Hainzell/Großenlüder gefordert, kann seinem VfL Wanfried den Weg zum Sieg ebnen. Foto: Carl-Heinz Greim

Eschwege. Wenn der Tabellenzweite den Ligaprimus erwartet, dann geht mehr Spitzenspiel nicht. Der VfL Wanfried erwartet zum Gipfeltreffen der Bezirksoberliga die neu gegründete SG Hainzell/Großenlüder aus dem Handballkreis Fulda. Sehr viel leichter sind die Aufgaben für die beiden anderen Kreisteams. Datterode/Röhrda tritt beim Schlusslicht Bebra/Lispenhausen an, die zweite Mannschaft des ETSV erwartet Hünfeld II.

Wanfried-Hainzell/Großenlüder. VfL-Kassierer Helmut Zeuner wird sich am Samstag vor Freude die Hände reiben, denn das Duell wird seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Schon aus dem eigenen Lager wird die Tribüne gut gefüllt sein, und auch der Gast reist mit einem Fanbus an.

Das ist freilich auch zu verstehen, denn im Falle eines Sieges dürfen die Vereinigten den Meisterschaftssekt schon einkaufen, weil der Vorsprung auf den VfL dann bereits fünf Punkte beträgt. Doch dazu soll es aus Wanfrieder Sicht natürlich nicht kommen: „Wir wollen gewinnen und bis auf einen Zähler an den Kontrahenten heranrücken“, sagt Trainer Christian Schröder beim WR-Gespräch.

Bis auf Torhüter Alexander Schäfer (Achillessehnenriss) und Christian Achtert (Muskelfaserriss) sind alle Mann an Bord, der VfL kann personell aus dem Vollen schöpfen. „Freilich wissen wir, dass die Dimmerling-Brüder an die Kette gelegt werden müssen. Aber in erster Linie denken wir daran, dem Gegner unser Spiel aufzudrücken. Wir haben sehr gut trainiert und wollen unsere Heimstärke demonstrieren“, gibt sich Christian Schröder optimistisch.

Auf den VfL warten zwei heiße Wochen, denn auf das Duell gegen den Spitzenreiter folgen das brisante Kreisderby in Röhrda, ehe Rotenburg II nach Wanfried kommt. Mit Großenlüder und Rotenburg haben die Brombeermänner noch Rechnungen für die Hinspielniederlagen zu begleichen. Vier der bisherigen sieben Minuspunkte resultieren aus diesen beiden Auswärtsspielen.

ETSV II-Hünfeld II. Nach dem grandiosen Sieg über Hainzell/Großenlüder sind die Eschweger in ein Loch gefallen, mussten drei Niederlagen in Folge quittieren, ehe Gensungen/Felsberg II bezwungen und das Punktekonto ausgeglichen gestaltet wurde. Gegen Hünfeld II wollen die Dietemänner an die überzeugende Vorstellung des Hinspiels anknüpfen. Zum Saisonauftakt fegte der ETSV im Duell der Landesligareserven Hünfeld mit 39:29 aus der eigenen Halle. „Verzichten müssen wir am Samstag auf die Hohmann-Brüder, ansonsten ist der Kader komplett“, erklärt ETSV-Sprecher Benjamin Brill.

Bebra/Lispenhausen-Datterode/Röhrda. Als klarer Favorit fahren die Ringgauer zum Schlusslicht, das nur einen Zähler in zwölf Partien auf die Habenseite gebracht hat und von der Fusion zu Saisonbeginn nicht wirklich profitierte. Die Mannen von Trainer Matthias Meinl können mit einem Sieg ihr Punktekonto ausgleichen und gestärkt in die beiden schweren Spiele gegen Wanfried und in Großenlüder gehen.

Von Harald Triller

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