1. Werra-Rundschau
  2. Sport
  3. Lokalsport

Christian Schüffler gewinnt den 14. Gobertlauf mit einem Fotofinish

Erstellt:

Von: Harald Triller

Kommentare

Die drei schnellsten Läufer gemeinsam mit Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill (Zweiter von links) und SV-Vorsitzendem Florian Deichmeier (Vierter von links): (von links) David Werner, Christian Schüffler und Peter Höhne.
Die drei schnellsten Läufer gemeinsam mit Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill (Zweiter von links) und SV-Vorsitzendem Florian Deichmeier (Vierter von links): (von links) David Werner, Christian Schüffler und Peter Höhne. © Harald Triller

Auch die 14. Auflage des Gobertlaufes, den der SV Hessische Schweiz diesmal anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ausgerichtet hat, sorgte, wie fast immer, für ein Novum.

Hitzelrode/Neuerode - Beim 13. Lauf 2019 musste der Rettungshubschrauber angefordert werden, 2020 und 2021 stoppte die Coronapandemie die Austragung, und diesmal wäre ein Zielfoto nötig gewesen, weil erstmals in der Geschichte dieser Traditionsveranstaltung zwei Läufer den Atem des Gegners spürten und laut des finalen Tableaus zeitgleich die Ziellinie passierten.

Zeitgleich stimmt nicht ganz, denn das Ermitteln sieht bei Outdoor-Läufen keine Zehntelentscheidungen vor, was letztlich auch nicht nötig war, denn beim spannenden Zieleinlauf war mit bloßem Auge zu erkennen, dass Christian Schüffler vom Ski-Club Meißner einen Wimpernschlag vor Peter Höhne vom Wanderverein Volkerode gewonnen hat.

Christian Schüffler ist in der Seniorenklasse M30, Peter Höhne in der M40 gestartet. Beide Läufer finden sich in der Statistik mit 31:44 Minuten. Sie haben damit den Streckenrekord von Julian Häßner, der Thüringer kam 2017 in 31:31 Minuten ins Ziel, knapp verpasst.

Alina-Marie Herbold schnellste Läuferin

In guten 33:50 Minuten durfte David Werner (M40) von der LT Kaufungen den Bronzeplatz bejubeln. Mit Alina-Marie Herbold vom Eschweger TSV erreichte die schnellste Läuferin in der Frauenklasse in 39:53 Minuten die Zielkontrollstelle von Zeitnehmer Andreas Fehling, der bei der Messung sowie beim Drucken der Urkunden von den Vereinskollegen Phil Eberhardt, Wolfgang Hoffmeister sowie vom SCM-Betreuer Hartmut Herbig unterstützt wurde.

Alina-Marie Herbold vom Eschweger TSV war bei den Frauen die schnellste Läuferin.
Alina-Marie Herbold vom Eschweger TSV war bei den Frauen die schnellste Läuferin. © Kai-Uwe Deichmeier

„Ohne die Hilfe vom Ski-Club könnten wir den Wettbewerb auf der 9,1 Kilometer langen Strecke von Hitzelrode über die Gobert bis nach Neuerode nicht stemmen. Dafür bedanken wir uns vom Vorstand ganz herzlich, auch das Team der Feuerwehr um Bernhard Mensing verdient Anerkennung. Seit der Premiere in 2007 bekunden die Brandschützer die dörfliche Partnerschaft“, schwärmte der Vorsitzende des Jubiläumsvereins, Florian Deichmeier.

Auch freute er sich über die Tatsache, dass nach der zweijährigen Zwangspause 39 lauffreudige Frauen (8) und Männer (31) den Weg in die Hessische Schweiz gefunden haben, um an der Veranstaltung teilzunehmen, die zur nordhessischen Laufserie gehört.

Älteste Teilnehmer waren über 70 Jahre

Zusammen mit Bürgermeister Gerhold Brill zeichnete der Vorsitzende die Teilnehmer mit Pokalen und Urkunden aus. Wie immer hatte sich auch Moderator Uwe Küllmer bestens vorbereitet.

Er stellte die Läuferinnen und Läufer näher vor, die nötige Zeit, auch für die eine oder andere Anekdote, bot ihm die sehr lange Zielgerade, wo er auch den künftigen Meinharder Arzt Marcus Schönnenbeck vorstellte, der seine Zeit aus dem Jahr 2019 um drei Minuten auf 48:47 verbesserte.

Schlusssatz beim Zieleinlauf des 14. Gobertlaufs: der Lokalmatador Marcus Schönnenbeck aus Neuerode. Der künftige Arzt in der Gemeinde Meinhard verbesserte seine Zeit aus dem Jahr 2019 um sage und schreibe drei Minuten.
Schlusssatz beim Zieleinlauf des 14. Gobertlaufs: der Lokalmatador Marcus Schönnenbeck aus Neuerode. Der künftige Arzt in der Gemeinde Meinhard verbesserte seine Zeit aus dem Jahr 2019 um sage und schreibe drei Minuten. © Kai-Uwe Deichmeier

Die ältesten Teilnehmer waren bei den Frauen einmal mehr Barbara Wenk vom SV Reichensachsen (1:07:16), die genau wie bei den Männern Rüdiger Ullrich (LG Kreis Verden) 1951 geboren ist, wobei die Zeit von 44:22 Minuten, die der Niedersachse ins Ziel brachte, schon unter beachtlich einzustufen ist.

Die Teamwertung um den Hans-Giller-Wanderpokal, bei der die Ergebnisse von jeweils drei Startern addiert werden, sicherte sich der Wanderverein Volkerode in 1:51:38 Stunden,vor den Fußballern der SG FSA in 2:03:40 Stunden sowie zwei Mannschaften von Run & Tea.

Zweiter im Team: die Fußballer der SG FSA. Von links: Florian Süss, Dominik König und Lucas Harbich.
Zweiter im Team: die Fußballer der SG FSA. Von links: Florian Süss, Dominik König und Lucas Harbich. © Harald Triller

Die Ergebnisse des 14. Gobertlaufs

WJ U20: Vanessa Schwartz (Team Wünschewagen) 48:40.

Frauen: Alina-Marie Herbold (ETSV) 39:53.

Frauen W30: Annika Strube (ETSV) 1:00:28.

W40: Kristin Hopf (Volkerode) 44:42.

W50: 1. Petra Degenhardt 50:40 und Olga Weber 50:40, 3. Petra Bierent (alle Run & Tea) 57:46.

W70: Barbara Wenk (SVR) 1:07:16.

Männer: 1. Max Lippold (TSV Altenburschla) 37:55. 2. Florian Süss (SG FSA) 43:37.

M30: 1. Christian Schnüffler (SCM) 31:44. 2. David Werner (Kaufungen) 33:50; 3. Christoph Beume (SCM) 36:512. 4. Michael Müller (Wendehausen) 37:32. 5. Dominik König (FSA) 38:18; 6. Markus Böttcher (Diedorf) 41:40. 7. Lucas Harbich (FSA) 41:45. 8. Marcus Schönnenbeck (Neuerode) 48:47.

M40: 1. Peter Höhne 31:44. 2. Stefan Zimmermann (beide Volkerode) 35:12. 3. Jakob Bokhorst (Wesseling) 36:27. 4. Agilo Kistner (SCM) 40:42. 5. Roman Cimienga (Meißner) 44:36. 6. Kai Herwig (ETSV) 45:26.

M50: 1. Ingo Sieberhagen (Run & Tea) 39:21. 2. Uwe Hosbach (Altenburschla) 39:46. 3. Ralph Kruse (Kella) 41:29. 4. Horst Schröder (Wünschewagen) 48:36. 5.Stefan Möller (SCM) 50:48. 6. Uwe Reinhardt (Run & Tea) 51:08. 7. Nico Rocoff (Zeit-Egal-Team) 56:53.

M60: 1. Karl-Peter Schröder (Kaufungen) 37:47. 2. Bernhard Jünemann (Güntersen) 39:47. 3. Uwe Schindewolf (Krösa-Maja-Runners) 45:46. 4. Axel Seifert (Eschwege) 46:08. 5. Wolfgang Leutelt (SCM) 48:38. 6. Martin Modes Melsungen) 51:44. 7. Roger Dietrich Run & Team) 55:32.

M70: Rüdiger Ullrich (Verden) 44:22.

Hans-Giller-Wanderpokal: 1. Wanderverein Volkerode 1:51:38 mit Peter Höhne, Stefan Zimmermann, Kristin Hopf. 2. SG FSA 2:03:40 mit Dominik König, Lucas Harbich, Florian Süss. 3. Run & Tea 1 2.20:41 mit Ingo Sieberhagen, Olga Weber, Petra Degenhardt. 4. Run & Tea 2 244:26 mit Uwe Reinhardt, Roger Dietrich, Petra Bierent.

(Harald Triller)

Auch interessant

Kommentare