Handball-Bezirksoberliga

18:26 - Wanfried lässt Datterode/Röhrda im Derby keine Chance

Mit vereinten Kräften: Manuel Schenk (l.) und Stefan Gier (r.) stoppen Wanfrieds Thomas Bley. Foto: Greim

Röhrda. Tabellenführer Wanfried unterstrich auch im Derby gegen die SG Datterode/Röhrda seine Aufstiegsambitionen. In der zweiten Hälfte konnten die Ringgauer nicht mehr mithalten. Ignacz und Triller waren die besten Torschützen bei Wanfried.

Auch die Heimstärke der SG Datterode/Röhrda konnte den Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga aus Wanfried im Nachbarschaftsduell nicht aufhalten. Die Ringgauer kamen zwar gut in die Partie und überzeugten über weite Strecken in der Deckung, fanden aber insbesondere im zweiten Abschnitt kein Mittel gegen die noch besser gestaffelte VfL-Defensive und verloren am Ende mt 18:26. Wanfried bleibt damit einen Zähler vor Hainzell/Großenlüder auf Rang eins der Tabelle, bei allerdings einer absolvierten Partie mehr.

Datterode/Röhrda-Wanfried 18:26 (9:11). Die Heimmannschaft kam besser aus den Startlöchern und erspielte sich eine 5:2-Führung, die Hoffnung auf ein spannendes Derby machte. Insbesondere D/R-Torwart Sascha Pilz verdiente sich in den ersten zehn Minuten Bestnoten. Mit blitzschnellen Reflexen brachte er die Wanfrieder Rückraumschützen zu Verzweiflung und legte den Grundstein für die überraschende Führung. Doch Wanfried ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und drehte den Spieß herum. Aus einer von Christoph Klug bestens organisierten Deckung heraus und mit dem nun auch immer stärker aufkommenden Keeper Marko Jakob im Rücken stellte der VfL über 8:6 auf eine 11:9-Führung zur Halbzeit. Garant dafür war auch ein nun wesentlich variableres Offensivspiel.

Jenes wurde auch in den Minuten nach der Pause in vollen Zügen zelebriert. Wie eine Lawine überrollte die VfL-Offensive nach Wiederbeginn Datterode/Röhrda. Zu gefielen wussten insbesondere der mit explosiven Antritten auffallenden Linksaußen Julian Triller und der wie gewohnt durchschlagskräftige Kreisläufer Krisztian Ignacz. Nicht umsonst waren die beiden die erfolgreichsten Torschützen der Wanfrieder und steuerten gemeinsam 13 Treffer bei.

In dieser Phase setzten sich die Gäste entscheidend vom Gegner ab. Datterode/Röhrda kam fortan nicht mehr näher als bis auf vier Tore Rückstand an den VfL heran. Auch, weil die Heimmannschaft zu viele gute Chancen liegen ließen. Im guten ersten Durchgang wurden beispielsweise zwei Siebenmeter verworfen, im zweiten Abschnitt stoppte die gute Wanfrieder Defensive oder das Aluminium den ein oder anderen Abschluss. Am Ende siegte der individuell besser ausgestattete VfL Wanfried trotz relativ ausgeglichener erster Halbzeit verdient.

Wanfried siegt im Derby gegen Datterode/Röhrda

D/R mit: Pilz, Braun - S. Gier 1, Wieditz 1, Barten, D. Hartung 2, Fischer 7 , Hassenpflug 1, Asbrand 2, Deubener 2, C. Hartung, Schenk 2, Wanker.

• VfL mit: Jakob, Zindler - Triller 7, Klug 1, Ignacz 6, Schröder 3, Hobbie 1, Bley 3, Ebel, Hunstock 2, Schroth 1, Wehr 1, Umlauf 1.

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