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Kreisderby in Bad Sooden-Allendorf: TSG trifft auf HSG Datterode/Röhrda/Sontra

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Ist mit seiner Mannschaft voll im Soll: Liviu Pavel, Trainer der HSG Datterode/Röhrda/Sontra.
Ist mit seiner Mannschaft voll im Soll: Liviu Pavel, Trainer der HSG Datterode/Röhrda/Sontra. © Marvin Heinz

Kreisduell in der Handball-Bezirksliga! Der Tabellenvierte gastiert beim Tabellendreizehnten.

Eschwege – Anders gesagt: Die HSG Datterode/Röhrda/Sontra spielt bei der TSG Bad Sooden-Allendorf. Anwurf der Partie ist morgen um 16.45 Uhr in der Großsporthalle Rhenanusschule in Allendorf.

Die Tabellensituation ist deutlich: Während das Team von Liviu Pavel um die oberen Plätze in der Liga mitspielt, sieht es für die Allendörfer eher weniger rosig aus – Platz 13 mit lediglich einem Sieg. TSG-Spielertrainer Tim Vogeley schätzt die aktuelle Situation für uns ein: „Wir haben zu dieser Saison, was Spieler und Trainer angeht, viel verändert. Wir wollen uns aber dennoch durch die Saison durchbeißen.“

Beide Teams gehen mit einer Negativserie in das Werra–Meißner–Kreis–Duell: Während die HSG ihre letzten beiden Spiele verlor, hatten die Kurstädter sogar ihre letzten drei Spiele verloren.

Warum die Sieglosserie für seinen Verein reißt, erklärt HSG-Coach Liviu Pavel: „Wir haben letzte Woche sehr gut gespielt, nur leider haben wichtige Spieler gefehlt.“

Das Personal

Die Personalsituation der Allendörfer ist immer noch bedenklich. Coach Vogeley geht sogar noch einen Schritt weiter: „Die Personalsituation ist weiterhin sehr angespannt und beschissen. Ich hoffe, dass wir am Samstag acht oder neun Spieler zusammenhaben.“

Sieht die Favoritenrolle klar beim Gegner: Tim Vogeley, Spielertrainer der TSG BSA. ARCHI
Sieht die Favoritenrolle klar beim Gegner: Tim Vogeley, Spielertrainer der TSG BSA. ARCHI © Per Schröter

Diese Problematik zieht sich aber schon durch die gesamte Saison. Der Kader ist seit Saisonbeginn relativ klein, darüber hinaus kamen im Laufe der Saison Verletzungen und Krankheiten hinzu. Bei der HSG sind bisher keine Personalprobleme vorhanden. „Stand heute sieht es bei uns noch gut aus, aber bis morgen kann natürlich immer noch was passieren“, erklärt Pavel.

Die Erwartungen

Durch die angespannte Situation bei den Allendörfern sind die Erwartungen an das Spiel nicht allzu groß. „Die Kräfteverhältnisse sind klar verteilt, wir werden aber gerade deswegen verbissen spielen und schauen, was für uns drin ist“, beschreibt Vogeley die Gegebenheiten.

Nicht nur die Tabellenposition spricht klar für die Ringgauer: „Die Ergebnisse sprechen für sie, deswegen sind sie der klare Favorit,“ schiebt der TSG-Coach die Favoritenrolle zum Gegner.

Aufseiten der Handballspielgemeinschaft hält man sich etwas bedeckter: „Wir sind schon der leichte Favorit, aber gegen BSA hatten wir in der Vergangenheit immer Schwierigkeiten“, sagt Trainer Pavel.

Die beiden Spiele aus dem Vorjahr gewannen die Ringgauer jedoch. In Allendorf lautete das Ergebnis 30:27, das Rückspiel endetet deutlicher (31:24).

Überhaupt ein Derby?

Ein Derby ist per Definition eine Austragung im Mannschaftssport, bei der zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinandertreffen. Von der lokalen Nähe, rund 30 Kilometer liegen zwischen den Spielorten, ist es schon ein Derby.

Die beiden Coaches schätzen dies wie folgt ein: „Es fühlt sich auf jeden Fall wie ein Derby an. Es ist immer schön gegen Teams aus dem Kreis zu spielen“, sagt Vogeley. Pavel sieht es ähnlich: „Dieses Spiel ist auf jeden Fall ein Derby. Es war in der Vergangenheit immer schwer gegen die TSG BSA zu spielen.“ (Felix Rockenkamm)

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