Volleyball-Landesliga: Herleshausen in der „Mehrzweckhölle“ gegen Vellmar und Rodheim

Heiße Saisonphase beginnt

Gefühlvolle Aktion: Johannes Aßmann hebt den Ball geschickt über den Block der Gegenspieler und sichert dem Landesligateam vom TSV Herleshausen einen Punktgewinn. Am Sonntag ab 13 Uhr steht sein Spiel wieder im Fokus. Foto: Carl-Heinz Greim

Herleshausen. Für die Volleyballer des TSV Herleshausen beginnt am morgigen Sonntag die heiße Phase der Saison. „Wir haben an den beiden noch ausstehenden Heimspieltagen bis Mitte März vier Teams in unserer Mehrzweckhölle zu Gast, die allesamt zu besiegen sind.“, sagt Spielertrainer Tobias Schucht. „Und darüber hinaus reisen wir am 25. Januar zum Tabellenletzten nach Butzbach, wo ebenfalls gute Chancen bestehen, auch dort sollten wir die Punkte einsammeln“, blickt er positiv in die nahe Zukunft. Und die beginnt morgen um 13 Uhr mit den beiden Partien gegen Vellmar und Rodheim.

Herleshausen-Vellmar. Beim Hinspiel musste sich der TSV knapp und unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. „Schon deshalb erwarte ich ein Match auf Augenhöhe gegen den Tabellenvierten, der bereits 17 Punkte auf die Habenseite gebracht hat“, sagt Schucht.

Leider muss der heimische Landesligist auf einige Stützen verzichten. Definitiv fehlt Mittelangreifer Dominik Krauße, der Einsatz von Libero Markus Bach ist wegen einer Fußverletzung gefährdet: „Wir hoffen aber, dass er trotzdem die Annahme verstärken kann“, so Tobias Schucht. Matthias Apel laboriert an einer Handverletzung und wird nur als Ersatzspieler aufgeboten. „Zum Glück ist Markus Meier am Wochenende auf Heimaturlaub und wird uns im Mittelangriff verstärken“, freut sich der Spielertrainer auf den Besuch des langjährigen Teamkollegen, der über viel Erfahrung verfügt.

Herleshausen-Rodheim III. Die Punkte gegen den Tabellenachten sind eigentlich Pflicht. Der TSV hat bei neun Punkten zwei Zähler mehr auf dem Tabellentableau als das Team aus dem Bezirk Gießen. „Das Hinspiel ging nach einer schwachen Leistung unsererseits trotz der 1:0-Satzführung mit 1:3 verloren“, fand Tobias Schucht dennoch entschuldigende Worte. Zu diesem frühen Zeitpunkt am ersten Spieltag im September haben nämlich mit Kapitän Andreas Neitzel und Johannes Aßmann zwei Stammspieler und Leistungsträger gefehlt.

Von Harald Triller

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare