Am Sonntag, 23. Februar, soll das erste Kreisoberligaspiel des neuen Jahres stattfinden

Nachholspiel im Februar: HNU ist für alles bereit

Voller Einsatz: Lukas Braun (rechts) ist einer von den vielen Defensivspezialisten bei der SG HNU. Am Sonntag könnte für sein Team die Rückrunde in der Kreisoberliga mit einem Spiel in Großalmerode beginnen. archivFoto: Stefan Konklowsky/nh

Ein Fußballspiel auf Kreisebene im Februar? Das wäre ungewöhnlich. Aber Kreisoberligist Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund ist für alle Eventualitäten gewappnet. 

Herleshausen – Denn am Sonntag ist für die SG ein Nachholspiel beim FC Großalmerode angesetzt. Die Mannschaft will sich keinesfalls auf eine Absage verlassen und die Vorbereitung schleifen lassen, schließlich hat HNU noch alle Chancen im hochgradig spannenden Meisterschaftskampf.

„Natürlich würde es uns nicht überraschen, wenn die Begegnung nicht stattfindet“, gesteht SG-Vorsitzender Friedhelm Rimbach. Denn die Plätze seien jetzt noch schlechter als beim eigentlichen Spieltermin im November. „Sollte aber doch gespielt werden, sind wir bereit. Unser Personal steht vollumfänglich zur Verfügung und die Vorbereitung mit dreimal die Woche Training sowie guten Testergebnissen macht uns Mut“, so Rimbach.

Das Ziel seiner Mannschaft ist ganz klar: weiter vorne um den Aufstieg mitspielen, im Bestfall sogar um den Meistertitel. „Wobei ich da Weidenhausen II mit seinem überragenden Stürmer Jerome Kirschner (33 Tore) in der Favoritenrolle sehe“, sagt Rimbach. Der SV Adler hat momentan als Primus acht Punkte mehr auf dem Konto als die Südringgauer, die allerdings zwei Spiele weniger absolviert haben – unter anderem ebenjenes in Großalmerode – und somit im Falle von zwei Erfolgen bis auf zwei Zähler heranrücken könnten. Auch Wanfried ist im Rennen um den Titel noch gut dabei, Niederhone und Sontra dürfen zumindest weiter auf Rang zwei schielen (siehe Tabelle rechts).

Auch dem SG-Chef ist nicht entgangen, dass die Kreisoberliga dieses Jahr deutlich attraktiver als in den Vorjahren ist – eben durch das spannende Titelrennen. „Das macht es für den objektiven Zuschauer schon interessant, für uns als ein Akteur in dem Aufstiegskampf aber natürlich auch unglaublich schwer, weil es so viel Konkurrenz gibt“, so Rimbach. Seine Mannschaft müsse in der Rückrunde vor allem eine bessere Chancenverwertung vorweisen als in der Hinserie. „Das ist ganz oft unser Manko, wenn wir Punkte liegen lassen“, sagt der erfahrene Funktionär. Bester HNU-Torschütze ist Lukas Wetterau mit 15 Toren, er ist damit auf Platz zwei der Rangliste in der Spielklasse. Nur Jerome Kirschner (SVA II) ist wie gesagt besser. Aber in der Breite fehle es HNU noch ein wenig an Abgezocktheit. An der Abwehr liegt es nicht: Die ist mit 17 Gegentoren die zweitbeste hinter Wanfried (12).

Vielleicht schon am Sonntag kann HNU seine Form in Großalmerode zeigen – anderenfalls in einem Testspiel.

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