Handball-Bezirksoberliga

Es ist angerichtet für das Gipfeltreffen: HSG-D/R/S-Damen Sonntag gegen den Verfolger

Im Höhenflug: Gelingt den Damen der HSG D/R/S um Alina Hehling am Sonntag die Verteidigung des Spitzenplatzes?
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Im Höhenflug: Gelingt den Damen der HSG D/R/S um Alina Hehling am Sonntag die Verteidigung des Spitzenplatzes?

Alles ist vorbereitet: Die Damen der HSG D/R/S treffen am Sonntag als Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga auf Verfolger FSG Körle/Guxhagen.

Röhrda – Es ist angerichtet für ein Gipfeltreffen der besonderen Güte. Am kommenden Sonntag um 16 Uhr erwartet Spitzenreiter HSG Datterode/Röhrda/Sontra den Tabellenzweiten FSG Körle/Guxhagen in der Ringgausporthalle von Röhrda, wo wegen der Pandemie leider wieder nur 100 Zuschauer die mit Spannung herbeigesehnte Partie verfolgen können.

34, 35, 33, 34 – diese vier Zahlen stehen für die Angriffsbemühungen des Gastes nach den bisherigen vier Siegen zu Buche. „Ja, wir wissen um die offensiven Qualitäten unseres schärfsten Rivalen und werden versuchen, unsere Abwehr gezielt auf den Tempohandball des Kontrahenten vorzubereiten“, so die erste Reaktion von D/R/S-Trainer Tommy Bake, der sich der Stärken des Gegners bewusst ist.

Schwächen im Defensivbereich der Gäste

Auf der anderen Seite stehen aber auch die Zahlen 31, 29, 25, 25, die wiederum verdeutlichen, dass die Gäste im Defensivbereich Schwächen offenbaren. „Und die wollen wir mit schnellem Umkehrspiel aus der Abwehr heraus nutzen, die noch bessere Lösung wäre der direkte Konter, weil der einfache Tore beschert“, weiß Bake zu berichten, dass sein Team auch intensiv am gebundenen Spiel gefeilt hat, um nach längeren Ballpassagen den Weg zum finalen Wurf zu finden.

Größere Aufmerksamkeit sollten die Gastgeberinnen gleich einem ganzen Quintett widmen, denn mit Alexandra Streich (33 Tore), Maren Pollmer (27), Anna-Lena Wagener (23), Julia Fernau (19) und Laura Griesel (16) verfügt die FSG Körle/Guxhagen über wurfgefährliche Spielerinnen.

Marion Möhrke fällt aus

Bake: „Ich habe mir eine klare Devise zum Vorsatz gemacht. Die lautet, jedes Spiel zu gewinnen. Und ich bin mir sicher, auch wenn wir diesmal nicht als absoluter Favorit ins Match gehen, dass meine Mannschaft alles geben wird, um mir diesen Wunsch zu erfüllen. Natürlich dürfen wir nicht in Nervosität verfallen, sondern müssen dem Tabellenzweiten abgeklärt in der Defensive begegnen und nach vorne sicheres Positionsspiel, auch über die Außenbahnen und den Kreis, praktizieren.“

Definitiv fehlen wird mit Marion Möhrke eine Allrounderin, die einerseits sehr abwehrstark agiert und andererseits im Angriff vielseitige Varianten auf mehreren Positionen erfolgreich zum Abschluss bringt. Ein Fragezeichen steht hinter Szilvia Blackert, die an einer Verletzung laboriert. Ansonsten ist der Kader komplett und somit hoffnungsvoll auf die Verteidigung der Tabellenführung eingestimmt.  (ht)

Hinweis: Es gilt die 2G-Regel. Ein Mund-Nase-Schutz ist zu tragen.

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