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Das nächste Schwergewicht: Eschweger TSV hat den Hünfelder SV zu Gast

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Von: Maurice Morth

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Bieten Philipp Haaß (Mitte) und der Eschweger TSV nach dem hervorragenden Heimspiel in der Heuberghalle gegen die MSG Körle/Guxhagen in der vergangenen Woche auch dem Tabellenzweiten Hünfelder SV am Samstagabend einen starken Kampf?
Bieten Philipp Haaß (Mitte) und der Eschweger TSV nach dem hervorragenden Heimspiel in der Heuberghalle gegen die MSG Körle/Guxhagen in der vergangenen Woche auch dem Tabellenzweiten Hünfelder SV am Samstagabend einen starken Kampf? © Markus Claus

Mit dem Hünfelder SV hat der Eschweger TSV am morgigen Samstag nach dem Tabellenführer den nächsten Hochkaräter zu Gast. Kann man auch den Tabellenzweiten ärgern?

Eschwege – 32, 34, 37, 27, 29, 36, 38: Die Torausbeute, die der Hünfelder SV in dieser Saison bisher auf die Platte gezaubert hat, sucht in der Handball-Landesliga Gruppe 2 ihresgleichen und verdeutlicht, welches schwere Brett der Eschweger TSV morgen Abend beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten in der Heuberghalle (Anwurf: 18 Uhr) zu bohren hat.

Das mussten die Dietemänner bereits im Hinspiel in Osthessen schmerzlich erfahren, das zum Ende hin sehr deutlich mit 28:37 (14:16) verloren ging. „Das hätten wir einfach seriöser runterspielen müssen“, sagte Trainer Julian Triller damals im November nach dem Spiel und kritisierte besonders den Umstand, dass die Spieler des Eschweger TSV in der letzten Viertelstunde merklich die Köpfe hängen ließen.

Im November war vor allem der Angriff zu statisch und unkonzentriert und die Defensive immer einen Schritt zu spät, sodass der ETSV im Landkreis Fulda nur etwas mehr als eine Halbzeit wirklich mithalten konnte.

Die Marschroute

Und wie sieht die Marschroute der Eschweger nun für das vorletzte Heimspiel in der Rückrunde in der Handball-Landesliga aus? „Wir konzentrieren uns auf uns und wollen alles daran setzen, die Hünfelder so lange wie möglich zu ärgern. Wir wollen uns sportlich und mannschaftlich weiterentwickeln“, sagt Trainer Christian Löbens im Vorfeld.

Wichtig werde auch sein, vom Anfang bis zum Ende geschlossen aufzutreten und mit- und füreinander zu kämpfen. „Und dann schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt“, so Löbens über die Partie gegen die von Sebastian Hüttenmüller trainierten Hünfelder.

Die Personalsituation

Verzichten muss der Eschweger TSV morgen nach seiner schweren Knieverletzung auf den langzeitverletzten Dino Bacic, auch Linksaußen Fabian Otto wird aller Voraussicht nach aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
Ein Ausfall, der schwer ins Gewicht fallen dürfte, ist Fabian Otto mit 40 Treffern in sieben Spielen neben Alin Smeu (38 Tore in sieben Spielen) doch der beste ETSV-Werfer.

Hinweis: Es gilt die 2G-Regel, ein Mund-Nase-Schutz ist zu tragen.

(Maurice Morth)

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