Unterricht auf weitläufigen Sportanlagen möglich

Reitsport: Individualtraining ist in Hessen weiter erlaubt

Weiterhin in Hessen möglich: Reitunterricht in entsprechenden Hallen.
+
Weiterhin in Hessen möglich: Reitunterricht in entsprechenden Hallen.

Jörg Zeidler, Vorsitzender des Kreisreiterbundes Werra-Meißner, hat festgestellt, dass es immer noch große Unsicherheit gibt, was an Sportausübung derzeit erlaubt ist. Wir erklären es.

Werra-Meißner - Das Land Hessen hatte nach Beratungen mit dem Landessportbund seine Coronaverordnungen am 5. November überarbeitet und an andere Bundesländer angepasst. Die Verordnung erlaubt, dass Sportanlagen von Sporttreibenden alleine, zu zweit oder mit dem gemeinsamen Haushalt genutzt werden dürfen.

Auch Sport als Individualsport im öffentlichen Raum wie etwa Joggen, Radfahren oder Wandern wie auch Reiten, Rudern oder Segeln sei weiterhin unter Beachtung der geltenden Begrenzungen für Personengruppen möglich.

„Die Verantwortlichen des Hessischen Innenministeriums haben uns bestätigt, dass Reithallen mit ihrer guten Durchlüftung zu den weitläufigen Sportanlagen zählen, wenn zwei Pferdelängen Sicherheitsabstand gehalten werden“, schreibt Robert Kuypers vom Pferdesportverband Hessen auf dessen Homepage.

Dem Anlagenbetreiber obliege es, dafür Sorge zu tragen, dass das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert werde. Dieser solle daher festlegen, wie viele Pferde gleichzeitig in der Halle geritten werden dürften.

125 Quadratmeter pro Pferd seien eine Richtgröße, die der Pferdesportverband empfehle. Somit könne Schulbetrieb in den hessischen Reitanlagen stattfinden, das betont auch Jörg Zeidler.

„Gemeinsam mit dem Landessportbund wollen wir Freizeit- und Amateursport ermöglichen. Es ist aber wichtig, dass Sportlerinnen und Sportler sich an die Regeln halten. Oberstes Ziel bleibt, Kontakte auf ein Mindestmaß zu beschränken, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen“, hatte Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, in der Pressemitteilung Anfang November geschrieben.  (Kristin Weber)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare