„Heiß und bereit sein“

Interview mit dem scheidenden Eschweger Kapitän Christopher Minne zum Derby

Mit vollem Einsatz: 07-Kapitän Christopher Minne ist dafür bekannt, dass er stets alles für seine Mannschaft in die Wagschaale wirft – wie hier im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler. Archivfoto: Schachtschneider

Eschwege. Morgen um 19.30 Uhr steht es wieder an, das Spiel der Spiele im Fußball-Kreis. Die SV 07 Eschwege empfängt den SV Adler Weidenhausen zum Verbandsliga-Derby. Für einen Akteur ist es ein ganz besonderes Nachbarschaftsduell – nämlich das letzte. 07-Kapitän Christopher Minne zieht es nach der Saison zu einem anderen Verein.

Bei der Begegnung wird er ob des letzten Heimspiels von den Verantwortlichen verabschiedet. Wir sprachen mit ihm über seine Erwartungen.

„Christopher Minne erzielt das 1:0 in Minute 89“. Wie wäre es mit der Überschrift am Montag in der Zeitung?

Christopher Minne: Dann wollen wir hoffen, dass Weidenhausen nicht in der Nachspielzeit noch den Ausgleich gemacht hat (lacht). Nein, Spaß beiseite. Egal, wer trifft: Hauptsache ist, wir gewinnen mal wieder gegen den SVA.

Welches Gefühl überwiegt mit Blick darauf, das letzte Heimspiel für Eschwege gegen Weidenhausen zu haben: Druck oder Vorfreude?

Minne: Ich finde es weltklasse, zum Abschluss noch mal gegen den Adler zu spielen, ganz klar. Bei all der Rivalität und Brisanz in den vergangenen Begegnungen, letztlich haben doch beide Seiten immer davon profitiert. Es waren jedes Mal hochklassige Verbandsliga-Spiele – natürlich auch manchmal etwas rassig und hitzig. Aber eigentlich mag das jeder Fußballer, wenn es nicht zu hart wird.

Wie er das Derby mit seiner Mannschaft angehen will, was 07 als Taktik ausgeben hat und ob Minne der Abschied schwer fällt, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der WR und im E-Paper.

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