Danach wird sich vom Spielbetrieb zurückgezogen - Anwurf: 17.30 Uhr

Samstagabend gehen die Lichter aus: Letztes Spiel der HSG Jestädt/Grebendorf

Bald nicht mehr in Grebendorf: Ramon Menthe und die HSG, die vom Spielbetrieb abgemeldet wird. Foto: Markus Claus/nh

Das letzte Handballspiel der HSG Jestädt/Grebendorf findet am Samstag (4. Mai) ab 17.30 Uhr zu Hause gegen Landeck/Hauneck statt, ehe der Spielbetrieb abgemeldet wird.

Grebendorf - Nur noch einmal wird es laut in der Grebendörfer Sporthalle, ein (vorerst) letztes Mal wird Männerhandball gespielt. Trainer Julian Triller sagt zum Abschiedsspiel vor dem angekündigten Aus der HSG: „Das ist ein wirklich merkwürdiges Gefühl, ich bin da schon sehr demütig. Für viele junge Handballer hat in unserer Halle alles begonnen.“ Der 29-Jährige ist sicher, dass es „kein normales Spiel wird. Für niemanden. Egal ob Spieler oder Zuschauer.“

Seine HSG Jestädt/Grebendorf empfängt am Samstag ab 17.30 Uhr die HSG Landeck/Hauneck, bei der es dem Vernehmen nach ebenfalls noch fraglich ist, ob und wie es weitergeht. Beide Teams einigten sich auf die so ungewohnte, frühe Anwurfzeit. Eigentlich hätte das Spiel um 19 Uhr stattgefunden.

„Unser Ziel ist, an die letzten Spiele anzuknüpfen, denn in denen habe ich viel Positives gesehen. Zum Abschluss wollen wir noch mal alles geben im Trikot der HSG. Insgesamt hatten wir unzählige schöne Momente, an die wir uns noch lange erinnern werden“, so der Trainer. Und doch wurde bis zuletzt keine Möglichkeit gesehen, wie es bei den Meinhardern weitergehen könnte in der Männer-Bezirksoberliga.

Ob nach dem letzten Spiel noch etwas Besonderes geplant ist? Diese Frage verneint Triller, „aber Essen und Trinken wird es schon geben“, fügt er an. Er selbst war in der Vergangenheit nach Ausflügen nach Wanfried und Eschwege wie so manch anderen Spieler, der bei der HSG den Umgang mit dem Handball gelernt hatte, zurückgekehrt, „um etwas zurückzugeben“. Nun aber werden die Lichter am Samstagabend ausgehen – und wohl für längere Zeit ausbleiben.

Zum letzten Mal in eigener Halle greift auch die HSG Datterode/Röhrda/Sontra an – allerdings nur für diese Saison. In der kommenden Spielzeit ist der Tabellensechste wieder im Einsatz und bastelt bereits jetzt am Vorhaben, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Zum letzten Ligaspiel haben die Ringgauer den Hünfelder SV II (Sa., 18 Uhr) zu Gast, gegen den ein enges Spiel erwartet wird.

Auch D/R/S konnte sich während der Saison immer auf seine Fans verlassen, denen zum Abschluss noch ein Sieg geschenkt werden soll.

Wanfrieds Djuric kurz vor Torjägerkanone

Im Fernduell mit der punktgleichen HSG Baunatal wollen die Landesliga-Handballer des VfL Wanfried im letzten Saisonspiel Platz fünf in der Tabelle verteidigen. Die Hausherren Fuldatal/Wolfsanger spielen eine Top-Saison und wollen die überraschende Vizemeisterschaft feiern. Wer Wanfrieds Trainer Stefan Schröder kennt, der weiß jedoch, dass dieser nicht nur zur Gratulation zu dieser Leistung die Reise antritt, sondern ebenfalls die Saison mit einem vernünftigen Auftritt abschließen will. Bereits vergangene Saison sicherte sich Vladmir Djuric vom VfL mit 182 Toren den Titel des Torschützenkönigs und steht aktuell mit 177 Treffern dicht vor der Titelverteidigung, bei der ihn seine Teamkollegen bestmöglich unterstützen wollen.  

VON NICO BECK UND STEFAN KONKLOWSKY

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare