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Just patzt, SG HNU jubelt am ersten Spieltag der Fußball-KOL-Aufstiegsrunde

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Von: Marvin Heinz

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Artistisch: Tobias Langheld von der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund beim Torabschluss gegen den VfL Wanfried und Torwart Jan Just.
Artistisch: Tobias Langheld von der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund beim Torabschluss gegen den VfL Wanfried und Torwart Jan Just. © Marvin Heinz

Die SG HNU hat das Topspiel in der Fußball-Kreisoberliga-Aufstiegsrunde am gestrigen Sonntag gegen den VfL Wanfried mit 2:0 gewonnen.

Nesselröden – Die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund hat das Heimspiel gegen den VfL Wanfried 2:0 (1:0) gewonnen. Die Mannen von Andreas Hartmann waren gegen den VfL von Beginn aktiver und verdienten sich vor allem durch eine energische und konsequente Spielweise den ersten Sieg in der Aufstiegsrunde in der Fußball-Kreisoberliga. Aber der Reihe nach.

In der ersten Halbzeit sahen die rund 150 Zuschauer auf dem Sportplatz in Nesselröden eine von nickligen Zweikämpfen geprägte Partie. Ein Foul von VfL-Neuzugang Andreas Eib an HNU-Mittelstürmer Lukas Wetterau brachte Hartmann nach 15 Minuten zum ersten Mal auf die Palme. Eib, der zuletzt für den SG DJK Arenshausen auflief, erhielt für sein Einsteigen an der Mittellinie die Gelbe Karte von Schiedsrichter Sebastian Knoth.

Erst nach 30 Minuten Chancen für das Heimteam

Randnotiz: Der Unparteiische aus Hönebach (Kreis Hersfeld-Rotenburg) traf zuletzt in einem Testspiel auf HNU und feierte mit seinen Farben einen 6:2-Sieg gegen die Südringgauer. Unterdessen forderte Wanfrieds Spielführer Marcell König seine Kollegen mehrmals lauthals zu mehr Geschlossenheit auf: „Sprecht euch ab, redet miteinander.“

Erst nach einer halben Stunde und einem Dutzend Foulspielen spielten sich die Hausherren erste klare Torchancen heraus. Nachdem ein Weitschuss von Mittelfeldspieler Mertin Dunkelberg (25.) noch das Gehäuse verfehlte, konnte Wetterau eine gut getimte Flanke von Bjarne Pankow in Minute 31 nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

Ein eingesprungener Volleyschuss vom aufgerückten Rechtsverteidiger Tobias Langheld (40.) verfehlte das Tor nur knapp. Auf der Gegenseite fand ein Rechtsschuss von Tim Lippold nicht den Weg ins Tor.

Und als sich alle Zuschauer schon mit dem torlosen Remis zur Pause abgefunden hatten, sorgte ein Freistoß von Pankow für die erste Jubeltraube der Partie. Pankows ungefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld konnte der sonst so souverän auftretende Schlussmann Jan Just nicht festhalten.

Just wohl von der Sonne geblendet

Just, der ohne Mütze ausgerüstet in die Sonne blickte, ließ den Ball fallen und Dunkelberg war prompt zur Stelle, um den Ball in die Maschen zu spitzeln – 1:0 in Minute 44. Just drosch nach Knoths Pfiff zum Pausentee den Spielball sichtlich genervt über den Zaun des Sportplatzes und hatte so auch noch das Gelächter der heimischen Zuschauer auf seiner Seite.

Unter den Augen des Kreisfußballwarts Holger Franke erwischten Wetterau, Weishaar und Co. den besseren Start in die zweiten 45 Minuten. Nach einem Pass vom eingewechselten Janik Wittich auf seinen Bruder Niklas erhöhte HNU in Minute 50 auf 2:0.

„Fast wäre noch das 3:0 durch Lukas Braun gefallen, aber der Schiedsrichter hat auf Foul entschieden“, so der HNU-Vorsitzende Friedhelm Rimbach, der von vielen Reklamationen in der zweiten Hälfte sprach: „Es ist jede Aktion kommentiert worden, das fand ich nicht gut.“ (mhz)

SG HNU - VfL Wanfried 2:0 (1:0)

SG HNU: Bauer - Langheld, S. Stück, Hauss, N. Wittich, Pankow, Weishaar, Hemmer, Wetterau, Dunkelberg, L. Braun. Bank: Kiesewette, J. Wittich, Hilgenberg, S. Braun.

VfL Wanfried: J. Just - Zeuch, Roscher, Börner, Werning, König, Zeid, Lippold, Oguguo, Löffler, Eib. Bank: Döring, Heinrich, Kollmann, M. Schuchard, Papst, F. Schuchard.

Schiedsrichter: Sebastian Knoth (Hönebach).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Dunkelberg (44.), 2:0 N. Wittich (50.).

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