Klasseneinteilung wurde bekanntgegeben

Überraschung im Tischtennis-Kreis: Erstmals mehr Vierer- als Sechsermannschaften

Informiert über das sportliche Geschehen: Reiner Schröder.

VON NICO BECK

Eschwege – 76 Mannschaften werden in der Tischtennissaison 2020/21 im Seniorenbereich an die Tische treten. Das hat Reiner Schröder, der Kreissportwart des Tischtenniskreises Werra-Meißner, jetzt mitgeteilt. Demnach gliedert sich diese Zahl in 70 Männerteams und sechs Mannschaften bei den Frauen auf. „Dies sind drei Mannschaften weniger als im Spieljahr 2019/2020“, berichtet Schröder.

Die Einteilung der Klassen sei schwierig gewesen, fährt Schröder fort, „da eine starke Tendenz zu Vierermannschaften zu erkennen ist. Mit 58 Prozent gemeldeter Vierermannschaften in den 2. und 3. Kreisklassen haben wir erstmals ein Übergewicht gegenüber den Spielklassen darüber, in denen mit sechs Spielern gespielt wird.“

Die Anzahl der gemeldeten Sechserteams habe sich um 20 Prozent von 40 auf nunmehr 32 Mannschaften verringert. „Dies hat zur Folge, dass die Spielklassen nur noch unvollständig besetzt sind“, sagt Reiner Schröder über die Ligeneinteilung auf Kreisebene. „Meiner Meinung nach hätte die Coronakrise genutzt werden sollen, um den gesamten Spielbetrieb auf ein einheitliches System mit nur noch Vierermannschaften umzustellen“, so Schröder.

Die Coronakrise hätte genutzt werden sollen, um den Spielbetrieb auf ein einheitliches System umzustellen.

Reiner Schröder Kreissportwart Werra-Meißner

Insgesamt sei festzustellen, dass es innerhalb der Vereine eine größere Unsicherheit gäbe, wie die Spielrunde im Zeichen von Corona ablaufen solle. Schröder dazu: „Kleinere Vereine, deren räumliche Möglichkeiten im Moment keinen Spielbetrieb zulassen, fühlen sich seitens des Verbandes im Stich gelassen. Auch die Frage nach einem Spielsystem – eventuell ohne Doppel – ist weiterhin nicht beantwortet.“

Auffallend ist beim Blick auf die jeweiligen Mannschaftsmeldungen, dass mit Uengsterode und Hessisch Lichtenau zwei Vereine gänzlich fehlen. Demnach, so ist zu hören, sei die Ungewissheit und auch das mögliche Risiko ein entscheidender Grund, weshalb nicht gemeldet wurde.

Die Anzahl der startenden Vereine verringert sich dadurch von 33 auf 31.

Die zwei Kreisligen spielen jeweils in Neuner-Gruppen, die 1. Kreisklassen nur in zwei Klassen mit jeweils sieben Mannschaften. „Von der Möglichkeit, eine Gruppe mit 14 Mannschaften zu bilden, habe ich abgesehen, da der Rahmenterminplan nur zehn reguläre Spieltage pro Halbrunde vorsieht.“ Bei 14 Meldungen für die 2. Kreisklasse sei ebenfalls nur die Einteilung in zwei Ligen mit sieben Teams übrig geblieben.

„In der 3. Kreisklasse bleibt es bei drei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften, die Kreisliga der Damen spielt, wie gehabt, mit sechs Mannschaften.“ Bei den Damen nahm der amtierende Kreisliga-Meister TTV Uengsterode nicht nur sein Aufstiegsrecht nicht wahr, sondern ist aufgrund der ausgebliebenen Meldung nicht mal mehr in der Kreisliga zu finden.

Im Nachwuchsbereich wurden – wie im vergangenen Jahr – elf Mannschaften gemeldet. Diese spielen in zwei Gruppen der Klasse ‚Nachwuchs 18’. Die Gruppe 1 mit fünf Mannschaften in einer Doppelrunde, die Gruppe 2 mit sechs Teams in einer normalen Runde. In der Gruppe 2 sind drei Mannschaften der Gruppe ‚Nachwuchs 15’ integriert. Zudem teilt Schröder mit, dass die erste Pokalrunde entfällt, da in keiner Spielklasse mehr als acht Teams gemeldet sind. Ob die Kreismeisterschaften am 4. und 5. September stattfinden, könne noch nicht gesagt werden.

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