1. Werra-Rundschau
  2. Sport
  3. Lokalsport

32:21-Sieg gegen Verfolger Körle/Guxhagen: D/R/S-Damen auf Kurs in Richtung Titel

Erstellt:

Von: Harald Triller

Kommentare

Ein starker Rückhalt für die Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra in der Handball-Bezirksoberliga: Leonie Eitzert.
Ein starker Rückhalt für die Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra in der Handball-Bezirksoberliga: Leonie Eitzert. © Elke Möhrke

Die Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra haben am Sonntag in der Handball-Bezirksoberliga ein Ausrufezeichen gesetzt: Verfolger FSG Körle/Guxhagen deklassierten die Ringgauerinnen.

Röhrda – Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Nach den knappen Niederlagen der Landesligahandballer von Eschwege und Wanfried, die binnen drei Tagen ihre Heimspiele gegen Körle/Guxhagen verloren haben, konnten die Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra die Handballwelt im Werra-Meißner-Kreis wieder gerade rücken.

Der Bezirksoberliga-Spitzenreiter strafte Verfolger Körle/Guxhagen deutlich und in dieser Höhe völlig verdient mit 32:21 ab und hat damit eindrucksvoll den Kurs in Richtung Titel eingeschlagen.

Acht-Tore-Unterschied bereits zur Halbzeit

Gestützt auf die wiederum exzellente Torhüterin Leonie Eitzert mussten sich die Gastgeberinnen lediglich im ersten Drittel der Partie dem Druck des Tabellenzweiten entgegenstemmen. Mit dem verwandelten Siebenmeter von Marion Möhrke zum 11:8 und dem 12:8 von Janina Folmeg, die mit einem wunderbaren Solo gleich drei Gegnerinnen düpierte, nahm der HSG-Schnellzug volle Fahrt auf und konnte beim Halt im Halbzeitbahnhof bereits den Unterschied von acht Toren bejubeln.

Ein Wort zu Marion Möhrke, die sich als absolute Teamplayerin in den Dienst der Mannschaft stellte. Nach einer Operation hätte sie noch nicht spielen können, setzte sich aber auf die Bank und betrat das Parkett bei drei Siebenmetern, die sie sicher verwandelte. War es in der Anfangsphase Marie Nölke, die mit energischem Durchsetzungsvermögen im Rampenlicht leuchtete, so stand im weiteren Verlauf Celia Steyer im Fokus.

Verfolger FSG Körle/Guxhagen blieb sehr viel schuldig

Selbst die verordneten kurzen Deckungsvarianten konnten die routinierte Leistungsträgerin nicht stoppen. Neben vier Toren sorgte sie für eine lange Strichliste, auf der die traumhaft sicheren Anspiele an den Kreis oder die Außenbahnen zu erkennen waren.

Und dafür bedankten sich in erster Linie Alina Hehling, Johanna Scharff und Stefanie Bake mit Treffern in Serie. Auch die vielseitige Janina Folmeg überzeugte sowohl in der Rückraummitte, wo sie das Spiel ankurbelte, oder sie stellte auf der Linksaußenposition die Gästeabwehr vor Probleme.

Und die hoch eingeschätzten Spielerinnen aus dem Schwalm-Eder-Kreis blieben bis auf Alexandra Streich viel schuldig, vor allem als Trainer Tommy Bake in der zweiten Hälfte in heftiger Form durchwechselte, konnten sie der Partie kaum Impulse verleihen, was freilich auch an der bärenstarken „Leo“ Eitzert lag, die zwischen den Pfosten eine Glanzleistung bot.

Trainer Bake: „Ich habe nichts zu bemängeln“

Zwar kamen die Gäste bis zur 47. Minute auf 16:21 heran, doch mit der Rückkehr der vollen Kapelle zog der Spitzenreiter schnell wieder auf weite Sicht davon, soll heißen, der Gegner brauchte sprichwörtlich ein Fernglas, um die HSG zu erkennen. Trainer Tommy Bake: „Mein Fazit fällt heute ganz kurz aus. Ich habe nichts, aber auch gar nichts zu bemängeln und gratuliere meinem Team zu dieser erstklassigen Leistung im Angriff und in der Abwehr.“ (Harald Triller)

HSG Datterode/Röhrda/Sontra -
FSG Körle/Guxhagen 32:21 (19:11)

HSG D/R/S: Eitzert, Pflüger - Rode, Asmus (1), Folmeg (3), Hehling (5), Bake (6), Steyer (4), Nölke (5), Jäschke, Scharff (5), Möhrke (3/3), Roßbach.

FSG Körle/Guxhagen: Theis, Blackert - Wagener (1), Thomschewski, Ibanek, Hummel, A. Streich (13/5), Fernau (3), Mathias, Wambach (1), Pollmer (1), Griesel (1), K. Streich (1/1).

Schiedsrichter: Andreas Milke (Melsungen).

Zuschauer: 100.

Spielfilm: 7:7 (12.) – 12:8 (20.) – 19:11 (30.) – 21:16 (47.) – 24:17 (50.) – 28:18 (55.) – 32:21 (60.).

Auch interessant

Kommentare