Neuer Trainer in der Handball-Bezirksoberliga 

Zurück in der Region: Matthias Meinl trainiert die Frauen des SV Reichensachsen

Er ist zurück: der 46-jährige Matthias Meinl aus Wanfried, der schon einige Teams aus der Region trainierte. Foto: Claus/nh

Matthias Meinl übernimmt die Frauenhandballmannschaft des SV Reichensachsen in der Bezirksoberliga. Er folgt damit auf Matthias Gerlich, der zwei Jahre im Amt war.

Reichensachsen – Matthias Meinl übernimmt die Frauenhandballmannschaft des SV Reichensachsen in der Bezirksoberliga. Das gab der Verein jetzt bekannt und überrascht mit dieser Personalie. Der 46-Jährige steht noch beim ThSV Eisenach II unter Vertrag. „Schon vor einiger Zeit habe ich mit dem Verein zusammengesessen und wir haben beschlossen, den Vertrag nicht zu verlängern“, sagt Meinl über die einvernehmliche Trennung zum 31. Mai.

Nur zwei Wochen später steht dann der Trainingsauftakt seines neuen Teams an. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und habe den Vorteil, dass ich den Verein schon recht gut kenne“, erzählt der Übungsleiter, der zuletzt bei der SG Datterode/Röhrda tätig war und einige weitere Vereine der Region bereits trainierte. Darunter auch die Damenmannschaft der SG Altenburschla/Heldra rund um die Jahrtausendwende. Seit einiger Zeit wirkte Meinl bereits im Training der B-Jugend des SV Reichensachsen mit. „Meine Tochter spielt da und ich habe Trainer Nico Weiß beim Training etwas unterstützt.“ So verwunderte es nicht, dass Abteilungsleiterin Petra Heckmann sofort Kontakt zu Meinl aufnahm, als die Trennung des bisherigen SVR-Coaches Matthias Gerlich beschlossen wurde. Gerlich hatte sein Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt. „Wir danken ihm für seine Arbeit und seinen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren“, so Heckmann. Gerlich schloss die Saison auf dem dritten Platz der Bezirksoberliga ab und verpasste erneut den langersehnten Aufstieg in die Landesliga. 

Ob Meinl dieses Ziel ab sofort angehen wird? „Mittelfristig in jedem Fall, in der kommenden Saison ist das wohl eher unrealistisch. Wir müssen uns erst mal finden, sehen, wie sich die Mannschaft aufstellt, und und und.“ In jedem Fall freut er sich auf seine neue Aufgabe: „Beim SVR wird viel gemacht und die gute Jugendarbeit sucht ihresgleichen. Das ist immer ein Vorteil.“

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