18 Klassen zwischen Bischhausen und Sontra am 25. August

Profis und Lokalmatadore bei Enduro-Spektakel am Sonntag

Mit vielen helfenden Händen wird der MSC Waldkappel-Breitau für beste Rahmenbedingung beim Lauf zur Deutschen Enduro-Meisterschaft sorgen: (von links) Uwe Fleck, Martin Überschär, Martin Meister, Christoph Saakel, Stefan Lin hose, Andreas Hassenpflug, Julian Larbig, Carl-Peter Edeler, Peter Döll, Thomas Bachmann, Carsten Bachmann, Hendrik Blusch und der Vorsitzende Peter Überschär. Foto: Marvin Heinz

VON MARVIN HEINZ

Bischhausen/Sontra – Der extremen Wetterlage und der damit verbundenen akuten Waldbrandgefahr fiel der Lauf der Deutschen Enduro-Meisterschaft (DEM) in Bischhausen und Sontra im vergangenen Jahr zum Opfer. Fahrtleiter Peter Überschär musste das Rennen schweren Herzens absagen. „Das tat weh“, sagt Überschär, „aber nun ist die Vorfreude gigantisch.“ Am kommenden Sonntag, 25. August, werden von 8 bis 17 Uhr die Motoren von über 300 Fahrern wieder aufheulen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu der Veranstaltung, die der MSC Waldkappel-Breitau ausrichtet.

Wo wird die Enduro-Strecke langführen?

Eine Runde wird 73 Kilometer lang sein. Start und Ziel ist auf dem Sportplatz in Bischhausen. Dort befindet sich auch das Fahrerlager, in dem am Samstag die technische Abnahme erfolgen wird. Die Strecke führt durch den Wald von Bischhausen über Klein-Weißenborn bis zum Husarenring nach Sontra. Dort wird dann die erste Sonderprüfung ausgetragen. Zurück führt die Strecke über Kirchhosbach nach Bischhausen. Am Ortsrand starten die Fahrer dann bei der zweiten Sonderprüfung. Straßen müssen nicht gesperrt werden, da die Bundesstraßen durch Unterführungen unterquert werden. Alle Fahrer absolvieren die Runde dreimal.

Worin liegt der besondere Reiz?

Bei den Sonderprüfungen. Diese sind rund sechs Kilometer lang und müssen schnellstmöglich absolviert werden. Bei der ersten Prüfung in Sontra zählen auch Teile des Husarenrings dazu. Die zweite Prüfung findet am Ortsrand von Bischhausen in Richtung Kirchhosbach statt. Die Zeiten der einzelnen Sonderprüfungen werden addiert. In den Abschnitten zwischen den Prüfungen gibt es Zeitlimits. Benötigt ein Fahrer länger als dieses Limit vorgibt, wird die Zeit auf die der Prüfungen addiert. „Schnell genug zu sein, das ist manchmal gar nicht so einfach“, weiß Überschär, „viele Hindernisse verlangen den Fahren alles ab.“

Wer sind die Favoriten?

Der amtierende Enduro-Champion Dennis Schröter gilt als Favorit. Gegen den aus der Niederlausitz stammenden Ausnahmefahrer rechnen sich Angus Heidecke (Berlin), Andy Beier und Edward Hübner (beide Sachsen) beste Chancen aus. Es finden Wertungsläufe in 18 verschiedenen Klassen statt.

Auf welchen heimischen Fahrern ruhen die Hoffnungen?

Dem 17-jährigen Maximilian Wills (Bischhausen) ist in seiner Altersklasse einiges zuzutrauen. „An einem guten Tag fährt er auf das Podium“, hoffen die Verantwortlichen des MSC. Andreas Hassenpflug wird noch mal auf seine Maschine steigen und an den Start gehen. „Vor dem heimischen Publikum zu fahren, das ist was ganz Besonderes“, sagt der 31-Jährige, der die Strecke anspruchsvoller als in den vorigen Jahren einschätzt. Ebenfalls an den Start gehen: Julian Larbig (31, Röhrda), Max-Martin Weiland (Sontra-Donnershag, 21), Dennis Riemann (Bischhausen, 30) sowie Hartmut Walter (52) aus Rittmannshausen.

Wie bereiten sich die Fahrer auf die Prüfungen vor?

Die meisten Profis sind bereits zu Wochenbeginn angereist. Weil sie die Sonderprüfungen nicht abfahren dürfen, gehen die Fahrer die Prüfungen zu Fuß ab. „Es geht oft um jede einzelne Sekunde“, erzählt Hassenpflug.

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