Jeder spielt mit dem gleichen Schläger - Samstag, 12. Januar, in Eschwege

Nach der Kreisvorrangliste wird der Brettchen-Kreismeister ermittelt

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Suchen den ersten Brettchenmeister des Werra-Meißner-Kreises: Christian Rimbach (links) und Felix Reimuth vom TSV Wichmannshausen. 

Eschwege. Erst wird die Kreisvorrangliste im Tischtennis ausgetragen, im unmittelbaren Anschluss dann der erste inoffizielle Brettchen-Kreismeister ermittelt. In der Halle der Beruflichen Schulen in Eschwege ist am Samstag, 12. Januar, viel los. 

Was die Besucher des ersten Tischtennis-Brettchenturniers im Werra-Meißner-Kreis am frühen Samstagabend erwarten wird, das lässt sich kaum erahnen. „Es gibt in der Region ja keinen Vergleich und wir sind selbst gespannt, wie es wird“, sagen die Initiatoren Felix Reimuth und Christian Rimbach vom TSV Wichmannshausen. Mit dem Brettchenturnier, bei dem nur mit einfachen Holzschlägern, die lediglich mit einem dünnen Noppen-Außen-Belag versehen sind, gespielt wird, rufen die Wichmannshäuser eine Veranstaltung ins Leben, bei der in erster Linie der Spaß im Vordergrund stehen soll.

„Wir richten die Kreisvorrangliste in Eschwege aus, die erfahrungsgemäß nach zwei bis drei Stunden beendet ist. Und da haben wir uns gedacht, dass wir für eine kleine Verlängerung in Form einer Spaßveranstaltung sorgen“, sagt Abteilungsleiter Reimuth zur Idee. Bei dieser werden keine TTR-Punkte vergeben, eine Vereinszugehörigkeit nicht benötigt. Hobbyspieler und Akteure aus anderen Landkreisen sind willkommen. „Aber schön wäre es, wenn die Spieler erst bei der Vorrangliste starten und dann eben noch etwas bleiben. So stellen wir uns das vor.“

Die Regeln blieben laut den Organisatoren wie gehabt, einzig beim Schläger gebe es Unterschiede. „Der ist für jeden gleich und wir stellen für jeden einen Holzbrett-Schläger. Dieser bleibt auf der jeweiligen Tischseite liegen, sodass in jedem Spiel die Schläger getauscht werden“, erzählt Christian Rimbach und bezieht sich auf die Chancengleichheit.

„Wir sind gespannt, wie es wird. Wir wollen mal etwas Neues ausprobieren. Das Wichtigste ist aber, dass jeder Spaß hat“, sagt Rimbach über die „Gaudi zu Jahresbeginn“, die beileibe keine Konkurrenz zu den traditionellen Kreisturnieren darstellen solle. „Wie gesagt, erst die Vorrangliste, dann dieses Turnier.“

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das schlichte Ping-Pong-Spiel zum Tischtennis entwickelt. Es gibt unzählige Faktoren, die sich seit der Urform des schnellen Rückschlagsports änderten, sodass heutzutage kaum noch etwas an die Anfänge erinnert. So ist es jedenfalls im organisierten Mannschaftsspielbetrieb. In der Freizeit – Tischtennis gilt als eine der am häufigsten ausgeübten Freizeitsportarten – sieht dies anders aus. Beim Rundlauf auf dem Schulhof, beim Spielen im Freibad oder in Hotelanlagen werden oftmals sogenannte Holzbrettchen als Schläger verwendet, mit denen das moderne Tischtennisspiel kaum möglich ist. Dann heißt es wieder: Ping Pong. Doch genau diese Art des Spiels erhält am Samstag Einzug in die Sporthalle der Beruflichen Schulen in Eschwege.

Zuvor aber steht die Qualifikation für die Kreisendrangliste an und verspricht erneut ein ideales Training unter Wettkampfbedingungen kurz vor dem Rückrundenstart. Gespielt wird in Gruppen je nach Teilnehmerzahl. Die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Endrunde.

Info 

Die Tischtennis-Kreisvorrangliste beginnt am Samstag, 12. Januar, ab 14 Uhr in der Halle der Beruflichen Schulen in Eschwege. Die Gruppenbesten qualifizieren sich für die Kreisendrangliste, die am 13. April stattfindet. Meldeschluss ist am Freitag, 11. Januar, bei Reiner Schröder unter E-Mail:

ksp-wmk@gmx.de.

 Im Anschluss, der Ausrichter teilte rund 16.30 Uhr mit, wird der erste inoffizielle Brettchen-Kreismeister ermittelt.

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