Ex-Vizeweltmeister Pansky und Orlowski waren zu Gast

Tischtennis-Show in Herleshausen begeistert über 200 Zuschauer

Viel Spaß: Die Tischtennisasse Milan Orlowski (rechts) und Jindrich Pansky in Topform. Foto: Ronny Schlägel

Pansky und Orlowski mit TT-Show beim TSV Herleshausen. Sie bildeten den Abschluss der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen. 

„Aha, aha, aha!“ Mit diesen Worten antwortete Jindrich Pansky bei seinen Abwehrbällen auf die Angriffsschläge seines Partners Milan Orlowski. Wobei sich die verbale Attacke wie eine Aufforderung anhörte, dass er weitere Schmetterbälle erwarten würde.

Zum Abschluss der vielfältigen Feierlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens vom TSV Herleshausen hatte sich die Tischtennissparte um Abteilungsleiter Ronny Schlägel eine ganz besondere Galavorstellung einfallen lassen. Die beiden tschechischen Ballkünstler und Showstars an der Tischtennisplatte bescherten den rund 200 Zuschauern sportliche Höchstleistungen in Verbindung mit Spaß und Klamauk der Extraklasse, zusätzlich angereichert mit kessen, frechen und lustigen Sprüchen.

Sie durften viele Gäste aus der Region begrüßen

Das fachkundige Publikum, Moderator Matthias Kullik konnte viele Gäste aus der Region, darunter auch Kreissportwart Reiner Schröder begrüßen, geizte nicht mit lautstarken Beifallsbekundungen und kam bei den akrobatischen Einlagen von Jindrich Pansky nicht aus dem Staunen heraus. 

Großartig, wie der 59-Jährige im Stile eines Handballsprungwurfes zum Schmettern ausholte. Oder aus dem Stand auf die Tischtennisplatte sprang und von dort den finalen Schuss ansetzte, der Milan Orlowski keine Abwehrmöglichkeit mehr einräumte. Der Höhepunkt war das Radschlagen zwischen den Ballwechseln. Auch hinter der Bande war er anzutreffen, von wo aus er auf dem Stuhl von Günter Eichenberg aus Reichensachsen sitzend, den Ball abwehrte und ihn zurück zu Milan Orlowski brachte.

Auch der mittlerweile 67 Jahre alte Orlowski hatte so manchen Spaß auf Lager, egal, ob mit Minischläger, Bratpfanne, Frühstücksbrettchen oder Damenschuh, die Rückschläge passten punktgenau. Schwierig wurde das Zählen für Schiedsrichterin Katja Lippold, als die ehemalige Nummer drei der Weltrangliste (Orlowski) gegen den zweimaligen Top-12-Spieler der Europarangliste (Pansky) mit drei Bällen spielte. Wahrlich ein Hochgenuss.

Zuerst duelierten sie sich mit heimischen Sportlern 

Bevor die beiden Ballkünstler gegeneinander die Klingen kreuzten, wurden sie von heimischen Tischtennisspielern gefordert. So spielte Kalle Simon, der mit seinen 64 Jahren noch immer ein Leistungsträger des Verbandsligisten TTC Albungen ist und aktuell Platz fünf bei der deutschen U-60-Meisterschaft belegte, gegen Milan Orlowski und lieferte ihm drei heiße Sätze mit großartigen Ballwechseln. Die drei Aktiven des TSV Herleshausen, Michael Becker (31 Jahre), Jonas Baum (30) und Youngster Emil Becker (16) wehrten sich ebenfalls tapfer gegen Jindrich Pansky.

Schon zu Beginn des Nachmittags gab die Kinderturnabteilung von Daniela Knierim Einblick in ihre intensive Trainingsarbeit bei zahlreichen Übungen mit dem Sprungseil. Der Lohn für die wunderbare Darbietung war der Applaus der Zuschauer.

Programm stieß auf positives Echo 

In gewohnter Weise führte Matthias „The Voice“ Kullik durch das Programm, das, so Abteilungsleiter Ronny Schlägel, auf ein absolut positives Echo gestoßen ist. „Wir freuen uns, dass auch diese finale Veranstaltung unseres Jubiläums als gelungen in die Geschichte des TSV Herleshausen eingehen wird“, schwärmte der erste Vorsitzende Gerhard Biehl.

Da blieben am Ende nur noch die herzlichen Dankesworte von Ronny Schlägel, die er an alle Protagonisten, die sich über Chronik und ahle Wurscht freuen durften, das Helfer- und Organisatorenteam sowie an die Zuschauer adressierte. Und eine Überraschung hatte er für Matthias Kullik auf Lager, ein Foto aus der Zeit, als der Moderator für Herleshausen an der Platte stand. „Das war 1992“, so Abteilungschef Ronny Schlägel.

Zu der 150 Jahresfeier gibt es auch eine Bilderstrecke. Die Bilder geben einen Überblick über den Abend. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare