26 Tore: Marcel Thiel ballert alles weg

SG FSA II wird souveräner Meister der Fußball-Kreisliga C

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Vom Sechser zum Top-Stürmer: Marcel Thiel (rechts) traf 26-mal für FSA II, sein Nebenmann Alex Paul brachte es auf 18 Tore.

FSA II ist in der Fußball-Kreisliga C souverän Meister geworden. Wir sprachen mit SG-Vorsitzendem Florian Süß über die Gründe für die Dominanz.

Bis Sonntag sah alles nach der perfekten Saison für die SG Frieda/Schwebda/Aue II aus. Am Freitag wurde mit dem 17. Sieg im 17. Spiel die Meisterschaft gesichert, doch dann setzte es eine 1:5-Niederlage beim Dritten Kammerbach/Hitzerode II. Zu viel Meister-Party? „Freitagabend haben wir als Zweite natürlich gefeiert, Samstag dann noch ein bisschen mit der ersten Mannschaft zusammen nach dem 2:2 beim Derby in Wanfried. Sagen wir es so: Die Kräfte haben etwas nachgelassen“, sagt SG-Vorsitzender Florian Süß, der auch bei FSA II spielt, mit einem Lachen.

Aber auch so war es eine sagenhafte Saison der Spielgemeinschaft. „Wir sind ja in der vergangenen Spielzeit schon erst in der Relegation am Aufstieg gescheitert. Dieses Jahr wollten wir dann unbedingt hoch“, erzählt Süß. Und dafür haben er und die anderen Jungs alles gegeben. „Im Gegensatz zu manch anderer zweiter Mannschaft in der C-Liga – glaube ich jedenfalls – ist von uns fast jeder im Training dabei. Wir haben von Saisonbeginn an gut durchgezogen, das hat man an unserem Fitnessvorteil in den Spielen gemerkt“, berichtet Süß.

Doch das ist nicht der einzige Grund für die Dominanz seines Teams. Nein, FSA II profitiert natürlich auch davon, dass mit Daniel Siebert, Matthias Nobach, Alex und Juri Paul sowie vielen weiteren Akteuren etliche Jungs mit an Bord sind, die lange Zeit in der ersten Mannschaft Kreisliga A oder Kreisoberliga gespielt haben. „Wir haben eine gute Truppe, das will ich nicht abstreiten“, so Süß.

Alex Paul übrigens brillierte als Stürmer mit Marcel Thiel als Partner im Zweier-Angriff. Paul traf 18-, Thiel 26-mal. „Marcel hat früher Sechser gespielt, aber wegen seiner guten Technik und der Schusskraft haben wir ihn vorne reingestellt. Das hat sich als richtige Entscheidung erwiesen. Mit Alex als schnellem Stürmer an seiner Seite ist das ein Top-Duo“, freut sich Florian Süß.

Und auch Vielseitigkeit wird bei den Vereinigten großgeschrieben: So sorgte mit Daniel Schmerbach ein weiterer Routinier für eine besondere Geschichte. „Er hat eigentlich schon aufgehört, hilft aber aus, wenn Not am Mann ist – egal auf welcher Position“, sagt Süß. Das belegen die Zahlen eindrucksvoll: Schmerbach spielte als Torwart in fünf Begegnungen zu null, markierte als Feldspieler aber ebenfalls vier Tore.

Bei FSA II stimmt einfach das Gesamtkonstrukt. Der Aufstieg war mehr als verdient. Nun steht das Abenteuer B-Liga an. „Ziel ist der Klassenerhalt. Das wird nicht einfach, aber ich bin guter Dinge“, meint Florian Süß.

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