Volleyball-Landesliga: Herleshausen gewinnt mit nur sechs Spielern beim Schlusslicht

Das 3:0 sollte Liga sichern

Die Blockarbeit wurde einmal mehr sehr gut praktiziert: Kapitän Andreas Neitzel (links) und Sebastian Backhaus waren im Defensivbereich zwei Garanten für den klaren 3:0-Erfolg vom TSV Herleshausen beim Schlusslicht in Butzbach. Foto: Carl-Heinz Greim

Butzbach. Obwohl die Personalnot groß war und der TSV Herleshausen nur mit sechs Spielern zum Tabellenletzten der Volleyball-Landesliga nach Butzbach gefahren ist, wurde ein klarer 3:0-Erfolg mit in den Südringgau genommen. „Es war sicherlich personell ein Klimmzug, aber wir sind glücklicherweise verletzungsfrei aus diesem Auswärtsmatch gegangen. Und die drei Punkte haben uns natürlich weitergebracht“, machte Spielertrainer Tobias Schucht gegenüber der WR deutlich. Diese drei Punkte sollten den Ligaerhalt sichern.

Butzbach-Herleshausen 0:3 (10:25, 19:25, 13:25). Mit Christoph Aßmann, der zwar mit in Butzbach war, aber krankheitsbedingt passen musste, Johannes Heller und Dominik Krauße, galt es drei Stammkräfte zu ersetzen. Aber das verbliebene Sextett hat die Aufgabe souverän gelöst, was einerseits an den schnörkellosen Angriffsaktionen lag, anderseits war der Sieg der guten Blockarbeit am Netz zu verdanken.

„Wir haben mit dem wirklich schwachen Spielaufbau der Butzbacher keinerlei Probleme gehabt. Und die sicheren Annahmen führten vielfach zu direkten Punkten über das aggressive Vorgehen“, schwärmte Tobias Sucht. Er bleibt aber trotzdem vorsichtig, obwohl der Klassenerhalt so gut wie perfekt ist.

Auch wenn der TSV bei drei möglichen Absteigern rechnerisch noch gefährdet ist, so hat er den Ligaerhalt doch selbst in der Hand, weil Waldgirmes fünf Punkte hinter den Südringgauern liegt und der Tabellensiebte am 15. März noch in Herleshausen antreten muss. „Und beim direkten Duell können wir endgültig alles klarmachen“, so Tobias Schucht.

• TSV Herleshausen: Sebastian Backhaus, Matthias Apel, Markus Bach, Markus Dach, Andreas Neitzel, Tobias Schucht.

Von Harald Triller

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