Fragen und Antworten zum Heimspiel des VfL Wanfried gegen den Alsfeld

VfL Wanfried hat den Spitzenreiter zu Gast

+
Schwere Aufgabe: Trainer Heiko Illian tritt mit dem VfL Wanfried gegen den Tabellenführer TV Alsfeld ohne Auswechselspieler an.

Wanfried. Eine interessante Konstellation ergibt sich für den VfL Wanfried beim ersten Spiel im Jahr 2015. Der Tabellenletzte empfängt den Tabellenersten. Der TV Alsfeld ist am Samstag ab 18 Uhr zu Gast. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wie lief die Vorbereitung auf die restliche Saison?

Die Wanfrieder sind zufrieden mit ihrer Vorbereitung. „Sie lief eigentlich sehr gut“, sagt VfL-Trainer Heiko Illian. In zwei Testspielen zeigte der Landesligist ordentliche Leistungen.

Wie ist die personelle Situation beim VfL? 

Dramatisch. „Wir haben am Samstag keinen Auswechselspieler“, sagt Illian, der mit einer Rumpftruppe antreten muss. Neben den Langzeitverletzten fehlen gegen den Spitzenreiter der gesperrte Stephan Schröder. Christoph Klug brach sich in dieser Woche den Daumen und Julian Triller fehlt aus beruflichen Gründen. „Wenn man mit sechs Feldspielern antritt, kann man das nicht kompensieren“, sagt Illian. Die Alsfelder verfügen neben ihrer hohen Qualität auch über eine sehr gute Ausdauer, so dass es für die Wanfrieder früher oder später schwierig wird, dagegenzuhalten. „Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Hat sich der VfL in der Weihnachtspause verstärkt? 

!Noch nicht. Nach null Punkten aus der Hinrunde will sich der VfL aber noch einmal verstärken. Die Wanfrieder stecken in Gesprächen, Vollzug können sie aber noch nicht vermelden. Am Samstag wird noch kein Neuzugang dabei sein, sagt Trainer Illian.

Wie stark ist der TV Alsfeld einzuschätzen? 

Die Alsfelder reisen zwar als Tabellenführer an, aber Illian sagt: „Es ist keine Übermannschaft, gerade auswärts sind sie verwundbar.“ Daher sei es ärgerlich, dass der VfL nur mit sechs Feldspielern antreten könne.

Was gibt es Besonderes beim Gegner? 

Auf der Alsfelder Trainerbank sitzt ein Eschweger. Liviu Pavel erlebte Anfang der 1990er Jahre als Spieler den Höhenflug des ETSV von der Bezirksoberliga bis zur 2. Bundesliga mit. Später war er Trainer beim ETSV, der SG Datterode/Röhrda und der HSG Jestädt/Grebendorf. Schließlich trainierte er auch noch einmal den ETSV. Liviu Pavel war aber nicht nur als Trainer sondern auch immer wieder als Spieler aktiv.

Bevor er 2013 beim TV Alsfeld das Traineramt übernahm, trainierte er den TSV Bebra.

Von Manuel Kopp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare