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„Werden enger zusammenrücken“ - Verletzungsgeplagter SVA heute im Hessenpokal

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Von: Maurice Morth

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Nach den Ausfällen der beiden so wichtigen Angreifer Sören Gonnermann und Jan Gerbig sowie weiterer Verletzungssorgen muss der Hessenliga-Neuling SV Adler Weidenhausen noch enger zusammenrücken. Heute Abend ist die Mannschaft in der zweiten Runde des Hessenpokals bei der TSG Sandershausen gefordert.
Nach den Ausfällen der beiden so wichtigen Angreifer Sören Gonnermann und Jan Gerbig sowie weiterer Verletzungssorgen muss der Hessenliga-Neuling SV Adler Weidenhausen noch enger zusammenrücken. Heute Abend ist die Mannschaft in der zweiten Runde des Hessenpokals bei der TSG Sandershausen gefordert. © Maurice Morth

Der SV Adler Weidenhausen jagt von einer Englischen Woche zur nächsten. Wir sprachen mit Teammanager Stefan Stederoth über die erste Niederlagenserie und die Verletzungssorgen.

Weidenhausen – Durch den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga ist der Spielplan für den SV Adler Weidenhausen in dieser Saison 22/23 knüppelhart.

Nach der vergangenen Englischen Woche geht es bereits heute Abend bei der TSG Sandershausen im Hessenpokal weiter (Anstoß an der Heiligenröder Straße ist um 19 Uhr), ehe Hessenliga-Topteam Eintracht Stadtallendorf am Sonntag auf dem Chattenloh gastiert. Wir sprachen mit Teammanager Stefan Stederoth über die aktuelle Situation beim SV Adler und die Pokalbegegnung.

Stefan, nach zwölf Punkten aus den ersten sechs Spielen habt ihr in der Liga nun drei Niederlagen in Serie kassiert. Wie ist die Stimmung derzeit?

Die Stimmung ist schon ein bisschen gedrückt, weil es drei wirklich knappe Niederlagen waren, dazu war es am Samstag nach Unter-Flockenbach ein langer Ritt für die Jungs. Aber da müssen wir jetzt durch, dürfen nicht viel hadern und gehen jedes Spiel neu an. Irgendwann wird sich die Personalsituation wieder entspannen.

Du hast es angesprochen: Machst du die Leistungen vor allem an den großen Verletzungssorgen fest?

Wir wussten allgemein, dass wir nicht aufsteigen und durch die Hessenliga fliegen werden – auch unabhängig von der Verletzungsserie. Uns war klar, dass es schwere Phasen geben würde. Auch in der Verbandsliga haben wir uns alles erarbeitet und Fehler werden nun in der Hessenliga noch einmal schneller bestraft. Bei den letzten Erfolgen in der Liga haben wir das Spielglück erzwungen, nun hatten wir das Pech.

Die Ausfälle der Angreifer Sören Gonnermann und Jan Gerbig wiegen schwer. Wie ist der aktuelle Stand bei den beiden?

Jan hat sich im Spiel gegen Baunatal das Innenband im Sprunggelenk gerissen und wird wohl sechs bis sieben Wochen ausfallen. Bei Sören müssen wir mal gucken, wann er zurückkommt. Adduktorenverletzungen können hartnäckig sein. Nun sind eben andere Spieler gefragt, die in die Bresche springen müssen. Unser Kader ist zusammengeschrumpft, aber jeder kommt so zum Einsatz, kann sich bewähren und zeigen, dass er vorangehen kann. Wir werden enger zusammenrücken.

Heute geht es gegen den Verbandsligisten TSG Sandershausen im Pokal, den ihr in- und auswendig kennt. Was erwartest du für ein Spiel?

Für Sandershausen ist es sicherlich eine besondere Begegnung. Wenn sie uns schlagen und danach ein großes Los ziehen, dann haben sie die Chance, im Kasseler Raum mal aus dem Schatten der anderen Teams herauszutreten. Wir stellen uns auf eine sehr motivierte Heimelf ein, die zuletzt am Wochenende gewonnen hat und deren guten Leistungen sich bisher nicht unbedingt in der Punkteausbeute widerspiegeln. Es wird ein Pokalfight werden, bei dem wir versuchen müssen, wieder mehr unser Offensivspiel durchzudrücken. Die TSG wird sich wohl erst einmal aufs Kontern konzentrieren, da dürfen wir nicht ins offene Messer rennen.

Wie sieht es personell aus?

Sönke Schneider wird als frisch gebackener Papa wieder zurückkehren. Fehlen werden wohl Manuel Toro Moreno (Arbeit), Tim Gonnermann (Oberschenkelprobleme), Luis Goebel, Philipp Immig (beide Aufbautraining) und Valentin Stunz (Fuß).

(Maurice Morth)

Zur Person

Stefan Stederoth (39) stammt aus Sontra, gehört seit dem Jahr 2005 dem Stab des SV Adler Weidenhausen an. Erst jahrelang als Betreuer, seit 2013 als Teammanager. Zudem ist er Abteilungsleiter Fußball und damit im Vorstand des Klubs tätig. Er lebt in Heringen (Hersfeld-Rotenburg), ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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