Fußball-Saisonvorschau (3): Gruppenliga

Mit Taktik, Fleiß und großem Einsatz: SV Adler Weidenhausen II vor schwerer Aufgabe

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Der Trainer erklärt die Abläufe: Alexander Henke zeigt auf der Taktiktafel, was er von seinen Spielern erwartet. Die Akteure des SV Adler Weidenhausen II hören ihrem Übungsleiter aufmerksam zu.

Anfang September wird der Fußball-Ligaspielbetrieb zur Saison 2020/21 aufgenommen. Wir stellen die heimischen Mannschaften von der Verbandsliga bis zur Kreisoberliga vor. Heute: Gruppenligist SVA Weidenhausen II.

VON NICO BECK

Der SV Adler Weidenhausen II ist als Meister der Kreisoberliga in die Gruppenliga aufgestiegen. Weitere Kreisteams in dieser Liga: SV Reichensachsen und SG Klein./Hun./Doh.

Das Ziel

Mit taktischer Finesse, Trainingsfleiß und großem Einsatz auf dem Platz soll der Klassenerhalt gelingen. „Ein anderes Ziel zu nennen, das wäre natürlich vermessen“, sagt Trainer Alexander Henke, der mit seinem Team nach einer starken Kreisoberligasaison als Meister aufgestiegen ist. Warum das so vermessen wäre, schiebt er sofort nach: „Nicht nur, weil wir aufgestiegen sind. Sondern wegen den sechs Absteigern. Du musst Siebtletzter werden, das ist schon knallhart. Deshalb ist eines klar und das muss jeder meiner Spieler verinnerlichen: Wenn wir nicht in jedem Spiel 100 Prozent geben, wird es echt schwer.“

Der Optimismus

Henkes Mannschaft ist eingespielt, die tragenden Säulen des Teams sind geblieben. Allen voran KOL-Torschützenkönig Jerome Kirschner, der sich nun in der Gruppenliga auf höherem Niveau beweisen kann. Das Teamgefüge stimmt laut Henke, „aber wir werden umdenken müssen in unserem Spiel, weil wir in den letzten beiden Jahren immer selbst den Ball hatten und das Spiel gestalten mussten. Nun wird man uns den Ball eher selten überlassen.“ Die taktischen Kniffe für die Gruppenliga scheinen schon mal gut angenommen zu werden. Ein Test am Freitagabend in Ahrenshausen wurde 3:0 gewonnen.

Die Neuen

„Sie sorgen für einen neuen Push im Team“, so Henke über die neuen Spieler, die für einen größeren Konkurrenzkampf und damit eine größere Leistungsbereitschaft sorgen. Mit Außenspieler Eric Schindewolf (Kammerbach), Allrounder Kevin Christl (Waldkappel), den Angreifern Gabriel Kuric (FSA) und Philipp Christl (Meißner) sowie Torhüter Lucas Wassmann (FSA) verstärken fünf Akteure das Gruppenliga-Team und sorgen zum etablierten Meisterkader für noch höhere Qualität und vor allem auch mehr Tiefe im Kader. „Das kann entscheidend sein.“

Einer der verheißungsvollen neuen Akteure: Kevin Christl, der vom TSV Waldkappel zum Adler wechselte.

Der Trainer

Der 42-jährige Alexander Henke startet in seine dritte Saison als verantwortlicher Trainer des SVA II. Zuvor war er Co-Trainer des damaligen Coaches Claus Brandl. Henke spielte während seiner aktiven Zeit selbst für den Adler, ehe er nahtlos ins Trainergeschäft wechselte und sich einen Namen machte. Das belegen auch die zahlreichen Gerüchte, die es vor einigen Wochen noch gegeben hatte bezüglicher freier Trainerstellen bei anderen Vereinen. Doch Henke blieb beim SVA und steht vor seiner vielleicht größten Herausforderung.

Der Saisonstart

„Das ist schon hart, aber auch eine große Chance“, so Henke über den Auftakt gegen Liga-Topfavorit Kaufungen (2. September) und den Vorjahresdritten Grebenstein.

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