Fußball-Verbandsligaspiel Weidenhausen gegen Grebenstein

Von Pflichtsieg und Erfolgsdruck:  Interview mit Weidenhausens Trainer Maikel Buchenau

Antreiber: Jannis Beng (rechts). Auf dem Spielfeld wird am Samstag im Heimspiel gegen Grebenstein neben Jan Gerbig, Tim Gonnermann und Dennis Nguyen auch Henrik Renke fehlen. Dafür ist der zuletzt gesperrte Kilian Löffler zurück. Fotos:  Künemund/Konklowsky/nh

Weidenhausen. Maikel Buchenau im Interview über einen Pflichtsieg und Erfolgsdruck

Von Nico Beck

Warum es beim Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga am Samstag (15.30 Uhr) mit einem Sieg des SV Adler Weidenhausen (5.) gegen den Tuspo Grebenstein (12.) klappt, darüber muss Trainer Maikel Buchenau nicht lang nachdenken: „Zum einen natürlich, weil wir zu Hause spielen.“ Wie der Erfolg gelingen soll, das verriet der 38-Jährige im Interview.

Maikel, wie wichtig ist es, am Samstag zu gewinnen?

Maikel Buchenau: Sehr wichtig, weil sich jetzt so langsam zeigen wird, wohin das Pendel bei uns ausschlägt. Wir haben viermal gewonnen, aber eben auch viermal verloren und einmal unentschieden gespielt. Bisher ist das zu unkonstant und wir wollen den Sieg, um unsere Bilanz zu verbessern und auch weiter vorn in der Tabelle dabeizubleiben. Mit unseren vier Niederlagen sind wir sehr unzufrieden.

SVA-Trainer Maikel Buchenau.

Was stimmt dich optimistisch, dass dieses Vorhaben gelingt?

Buchenau: Zum einen natürlich, weil wir zu Hause spielen. Auswärts läuft es noch so gar nicht bei uns, dieses Problem müssen wir schnell in den Griff kriegen. Aber jetzt auf dem eigenen Platz, dazu auch noch an einem Samstag, an dem du den Sieg dann auch besser genießen kannst als sonntags oder unter der Woche, das motiviert zusätzlich. Und zu Hause waren unsere Leistungen bis auf das Neuhof-Spiel ja auch recht gut bisher.

Und spielerisch?

Buchenau:Da müssen wir uns anders präsentieren als zuletzt in Willingen. Da haben wir uns sehr schwergetan. Die Fehler wurden angesprochen und diese gilt es nun abzustellen. Dann bin ich sicher, dass wir gegen Grebenstein gewinnen werden, obwohl der Gegner recht unangenehm ist.

Wie meinst du das?

Buchenau: Grebenstein ist ein ähnlicher Gegner wie Dörnberg oder Willingen und kommt über die Einstellung, den Kampf und das Engagement. Für uns gilt es, dass wir Wege finden, um unser Spiel aufzuziehen. Hierfür ist entscheidend, dass wir als Team auftreten und auf dem ganzen Feld füreinander laufen. Es geht nur über eine mannschaftliche Kompaktheit. Und wir werden zeigen, dass wir mehr wollen, als vier Siege und vier Niederlagen.

Verspürst du schon Druck, gewinnen zu müssen?

Buchenau: In erster Linie sind die Spieler und ich als Trainer unzufrieden damit, dass wir schon viermal verloren haben. Mit den Leistungen, die wir in diesen Spielen angeboten haben, waren es verdiente leiten. Das muss man ehrlicherweise so sagen. Wir müssen Konstanz auf den Platz bringen, aber im Fußball geht es ja immer schnell.

Das heißt?

Buchenau: Nach dem ersten Spiel gegen Vellmar wurde übertrieben gesagt schon vom Aufstieg in die Hessenliga gesprochen. Nach den Niederlagen waren die Fans unzufrieden und sind jetzt vielleicht etwas ungeduldig. Das verstehe ich, aber das Wichtigste ist, dass im Verein nach wie vor Ruhe herrscht – und das tut es.

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