Trainer Robert Borja ist sehr zufrieden

Taekwon-Do-Schüler des TV Schwebda haben die Gürtelprüfungen bestanden

Prüfungen für neue Gürtel bestanden: (von links) Hannah Hasecke, Lilli Gräupner, Wolfgang Brandt, Katharina Engel, Julia Stru we, Maike Osterburg, Sara Weberich, Jan Möller, Anni Schmerbach und Luis Landgrebe. Foto: TV Schwebda/nh

Schwebda – Wie groß der Ehrgeiz der Taekwon-Do-Schüler des TV Schwebda ist, das hat sich bei den Gürtelprüfungen gezeigt, die in diesen Tagen abgenommen worden sind. Denn das Durchtreten eines Fichtenholzbrettes beim sogenannten Bruchtest war für die sechs Grüngurt-Anwärter im Prüfungsprogramm gar nicht vorgesehen.

Diese Disziplin sei laut Trainer Robert Borja erst ab 14 Jahren vorgeschrieben. „Aber alle wollten zeigen, was sie draufhaben und dass sie die Techniken schon gut gegen die Übungspratzen geübt haben“, berichtet der Trainer vom großen Mut seiner Schüler, diesen Test unbedingt ablegen zu wollen.

Er sagt weiter: „Alle absolvierten den Bruchtest und die vielen Eltern hielten diese mit Spannung geladenen Momente auf ihren Kameras fest.“ Sinn und Zweck dieses Tests sei, den Schülern zu vermitteln, dass „die richtig ausgeführte Technik bei einem Angreifer durchaus Schaden anrichten kann, was das Selbstbewusstsein stärkt.“

Der Bruchtest war die Kür, zuvor mussten die Schüler die Pflichtaufgaben erfüllen. Und das taten alle mit Bravour. „Beim Tullaufen, einer vorgegebenen Folge von Angriffs- und Abwehrtechniken gegen einen oder mehrere Gegner, mussten sie zeigen, was sie seit dem Weißgurt gelernt haben. Hier waren neben Präzision und Technik auch Körperbeherrschung, Atmung und Ausdruckskraft von ganz entscheidender Bedeutung“, so Robert Borja, der sichtlich stolz darüber war, wie sich die Teilnehmer präsentierten. Sowohl beim Partnertraining als auch bei den theoretischen Kenntnissen überzeugten die Kinder- und Jugendlichen, was auch bei den weiteren Prüfungen der Fall war. Für die drei Blaugurt-Abnahmen war ein freies Kämpfen angesagt mit Mund-, Tief-, Fuß- und Handschutz, zudem wurde neben Kampf- und Verteidigungskombinationen ein Drehkick und Ellenbogenstoß ausgeführt.

Eine tadellose Leistung zeigte Maike Osterburg bei ihrer Prüfung für den Rotgurt. „Bei ihr waren die Aufgaben vielfältig, aber in allen Disziplinen war sie hervorragend“, lobt Borja und bezieht sich auf die großartigen Selbstverteidigungsfähigkeiten der 15-Jährigen, die zudem in sämtlichen Bruchtests auftrumpfte. Borjas Fazit: „Ich bin wirklich sehr zufrieden.“

Grüngurt

Anni Schmerbach (9), Hannah Hasecke (9), Jan Möller (13), Katharina Engel (10), Lilli Gräupner (10) und Sara Werberich (10).

Blaugurt

Luis Landgrebe (11), Julia Struwe (14) und Wolfgang Brandt (46).

Rotgurt

Maike Osterburg (15).

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