Lockerungen geben Spielern im Kreis mehr Möglichkeiten

Tischtennis-Spieler dürfen endlich wieder gemeinsam trainieren

Zurück in den Hallen: Tischtennisspieler, wie hier auf unserem Archivbild Sven Lieberknecht vom Eschweger TSV, dürfen wieder in Kleingruppen trainieren.
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Zurück in den Hallen: Tischtennisspieler, wie hier auf unserem Archivbild Sven Lieberknecht vom Eschweger TSV, dürfen wieder in Kleingruppen trainieren.

Auf diesen Tag haben die Sportvereine des Werra-Meißner-Kreises – insbesonders die Klubs, die Hallensport treiben – lange warten müssen.

Eschwege – Vor wenigen Tagen erreichte die Verantwortlichen endlich die E-Mail-Nachricht, dass nach dem Rückgang der Inzidenz im Werra-Meißner-Kreis unter 50 „ab dem 2. Juni 2021 im Landkreis die Regelungen der zweiten Stufe der Corona-Kontakt-Betriebs- und Beschränkungsverordnung gelten“.

Am Mittwoch gab es aber schon wieder neue Zahlen, die für Unruhe sorgten und wieder eine Rückstufung befürchten ließen Denn: Die Inzidenz war wieder über 50 gestiegen. Aber das war kein Grund zur Sorge. Denn: Landrat Stefan Reuß und auch das Hessische Ministerium zerstreuten alle Bedenken: „Eine Rückstufung erfolgt nicht, solange die Inzidenz im Kreis unter 100 bleibt.“

Gute Nachricht per Mail

Tischtennis-Kreisfachwart Thomas Freitag wendete sich daher in einer weiteren E-Mail an die Vereine im Kreis und offenbarte diese guten Nachrichten: „Diese Stufe bringt uns auch im Sport einige Lockerungen. Tischtennis wird als Individualsport angesehen, daher gelten für uns die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Es dürfen also zehn Personen wieder gemeinsam trainieren.“

Vollständig geimpfte oder genesene Personen zählen bei der Anzahl der Gruppenmitglieder nicht. Dies gilt auch für alle Übungsleiter beziehungsweise Betreuer und Kinder bis einschließlich 14 Jahre.

Appell an Vereine

Thomas Freitag appellierte in seiner Nachricht weiterhin an die Tischtennis-Vereine, ein Hygienekonzept zu erarbeiten („Das solltet ihr eigentlich alle haben“) und sich trotz der Lockerungen weiter daran und an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu halten. Sein Tipp: Sollten sich mehr als zehn Personen zum Training zusammenfinden, können mehrere Trainingsgruppen gebildet werden, die immer einen Abstand von drei Metern haben müssen. Die Gruppen, die in festen Boxen arbeiten sollten, dürfen an einem Trainingsabend auch nicht durchgemischt werden.

Für Fragen offen

Der Kreisfachwart in seiner Botschaft an die Vereine: „Eigentlich steht jetzt einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes nichts mehr im Wege. Es liegt nun an euch.“ Bei weiteren zu klärenden Fragen die Hallennutzung betreffend sollten sich die Vereine an die jeweiligen Hallenbetreiber wenden. Aber auch der Kreisfachwart stellt sich Fragen, wartet aber auch – wie die Vereine – noch auf weitere Entscheidungen des Hessischen Tischtennisverbandes, die die kommende Saison betreffen. (Siegfried Furchert)

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