Fußball-Saisonvorschau: Kreisoberliga

TSV Wichmannshausen: „Eine positive Entwicklung ist spürbar“

Neuer Hoffnungsträger beim TSV Wichmannshausen: Daniel Schwindt (links). ArchivFotos: Florian Künemund

VON MARCO RUNDNAGEL

Wichmannshausen – Die Fußballer des TSV Wichmannshausen stehen vor einer Phase des personellen Umbruchs. Die seit Oktober 2019 von Trainer Patrick Gries (37) betreute Mannschaft muss den Abgang einiger gestandener Spieler verkraften. „Trotzdem möchten wir uns für die Aufstiegsrunde qualifizieren und stellen ein gutes Team auf. Es überwiegt die Vorfreude auf die Saison und wir haben großes Zutrauen in unsere Mannschaft, auch wenn es in unserer Gruppe schwer wird, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren“, sagt Spartenleiter Sven Schellhase zur Ausgangslage. Er ist optimistisch, weil Abgängen wie Angreifer Niklas Wieditz vier A-Jugendspieler gegenüberstehen, die für frischen Wind sorgen werden, und dazu auch mit Daniel Schwindt ein namhafter Akteur hinzukommt, der seine Klasse in den vergangenen Jahren in der Gruppen- und Kreisoberliga bestätigt hat.

Trainer Patrick Gries möchte hierzu seinen Beitrag leisten. Als aktiver Spieler unter anderem beim SV Reichensachsen aktiv, war er vor seinem Engagement beim TSV Wichmannshausen etliche Jahre für den DJK Arenshausen (Kreis Unstrut-Hainich/Thüringen) als Trainer tätig und coachte hier sowohl deren erste als auch deren zweite Mannschaft.

Bereits Anfang Juli wurde mit der Vorbereitung auf die Saison 2020/2021 begonnen. Durch die guten Beziehungen des B-Lizenz-Inhabers nach Thüringen absolvierte der TSV außerdem bereits Mitte Juli 2020 eines der ersten Testspiele der Mannschaften aus dem Werra-Meißner-Kreis, gegen die DJK Struth (Landesklasse). Der Trainer ist mit den bisherigen Leistungen im Training und im Spiel sehr zufrieden. „Meine Vorgaben werden bisher super umgesetzt. Vor allem im Bereich Taktik bestand ein großer Nachholbedarf. Selbstverständlich ist aber die Situation von Spiel zu Spiel neu zu bewerten, da es natürlich darauf ankommt, welche Spieler mir zur Verfügung stehen“, sagt Gries und hofft, dass der TSV vom Verletzungspech verschont bleibt.

Ein weiterer Pluspunkt für den TSV könnte der Zusammenhalt der Spieler untereinander sein. „Seit dem ich das Traineramt hier übernommen habe, ist eine positive Entwicklung spürbar. Nachdem wir wieder trainieren durften, haben die Spieler eigentlich keine lange Anlaufphase benötigt. Es war direkt so, als hätten sie weiter Woche für Woche zusammen auf dem Platz gestanden.“

Trainer bescheinigt „großes Potenzial“

Vor allem das Testspiel am 2. August gegen den FSV Geismar (Kreisoberliga Eichsfeld-Unstrut-Hainich) nennt Gries als positives Beispiel. „Hier haben einzelne Mechanismen gut gegriffen und vor allem die jungen Spieler konnten zeigen, was für ein Potenzial sie besitzen. Insgesamt war es eine hervorragende Mannschaftsleistung und ein absolut verdienter 5:1-Sieg. So stelle ich mir das vor“, ist Gries voll des Lobes für seine Mannschaft. Die restlichen Wochen bis zum Saisonstart sollen genutzt werden, um diese guten Eindrücke mitzunehmen, um dann erfolgreich in die Saison zu starten.

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